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Jüdischer Humor

Oliver Polak mit seinem treuen Begleiter, dem "Nazi-Rex"
Oliver Polak mit seinem treuen Begleiter, dem "Nazi-Rex" ©Helmut Köck
Oliver Polak live

Feldkirch. Neben unzähligen anderen interessanten Events wartete vergangenen Sonntag Abend eine Lesung der ungewöhnlichen Art auf alle Besucher des Poolbar-Festivals. Der Stand-Up-Komödiant Oliver Polak brachte den Pool des ehemaligen Hallenbades mit seiner skurrilen Art gemischt aus Ulk und Spaß zum Überlaufen.

Nazi-Rex dabei

Unter dem Interesse erweckenden Titel “Ich darf das, ich bin Jude” welcher gleichzeitig der Titel seines Buches ist, trat Oliver Polak auf eine stark vernebelte Bühne. Begleitet wurde er von seinem “Nazi-Rex”, einer Pappfigur Schäferhund mit SS-Mütze und Davidsternkette. Die folgenden 90 Minuten brachte er das Publikum durch seine interaktive Form der Lesung zum Lachen, aber auch Nachdenken. Unter den Gästen befand sich der Direktor des jüdischen Museums, Hanno Loewy mit Gattin Astrid sowie Gästen aus Deutschland und der Schweiz. Polak las abwechselnd Ausschnitte aus seiner Biografie sowie freie Episoden aus seinem jüdischen Alltag.

Frage-Antwort Spiel

“Was bekommt man, wenn man 10 positive Bewertungen bei E-Bay hat?” – Jemand im Publikum wusste die richtige Antwort: Einen Stern. Polak: “Aber was für einen Stern? Richtig: Einen gelben. “Bei der Zugabe stellte er seinem Publikum sein “Judenspiel” vor. Der Entertainer nannte dabei einen Namen einer berühmten Persönlichkeit. Wenn es sich dabei um eine jüdischstämmige Person handelte, musste das Publikum “Jude” schreien. Wenn diese Person nicht jüdisch war, hatte es mit “normal” zu antworten.

So kam Brad Pitt, Jesus von Nazareth, Woody Allen sowie Polak selbst vor. Als zu dessen Person mit “Jude” geantwortet wurde, entgegnete Oliver Polak: “Falsch. Ich bin kein Jude. Ich mache das hier nur fürs Geld.” Und verließ die Bühne. Diese Lesung der besonderen Art muss man einfach live erlebt haben!

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