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Jubiläumsjahr für die Frauenpolitik

2005 ist ein Jubiläumsjahr. Das gilt nicht zuletzt für die Vorarlberger Frauenpolitik. Mehrere wichtige Einrichtungen feiern heuer runde Geburtstage.

Seit 20 Jahren gibt es das Frauenreferat der Landesregierung, seit zehn Jahren das Fraueninformationszentrum Femail und seit fünf Jahren das Frauenmuseum in Hittisau sowie das Frauennetzwerk Vorarlberg. Ein Festakt heute (Dienstag) Abend in Götzis bietet Landesrätin Greti Schmid die Gelegenheit zum Dank sowie zum Rückblick auf Erreichtes und Ausblick auf bestehende und kommende Herausforderungen.

“Die praktische Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein laufender Prozess, an dem wir auch in Zukunft gemeinsam arbeiten müssen”, sagt Schmid, deren Anliegen es ist, “dass alle Frauen, egal welchen Weg sie wählen und für welches Lebensprofil sie sich entscheiden gute Gestaltungsmöglichkeiten und vor allem Wahlfreiheit haben.”

Aus diesem Grund gelte es die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern und den in den letzten Jahren erfolgreich eingeschlagenen Weg fortzusetzen, so Schmid: “Wichtig sind familienfreundliche Arbeitszeiten, Teilzeitmöglichkeiten sowie hochwertige und flexible Kinder- und Schülerbetreuungsangebote. Diese Angebote wollen wir auch künftig bedarfsgerecht weiter ausbauen.” Erfolgreiche Projekte wie die Auszeichnung der Frauen- und Familienfreundlichen Betriebe auf Landes- und Bundesebene, das Audit Familie und Beruf und das Projekt F&MPower werden weitergeführt.

Wenn es um die Sensibilisierung für Frauenthemen aber auch um die konkrete Unterstützung von Frauenanliegen geht, spielen das Frauenreferat aber auch Femail, das Frauennetzwerk und das Frauenmuseum eine wichtige Rolle: 2Ich danke allen engagierten Mitarbeiterinnen für ihr großes Engagement und für den unermüdlichen Einsatz für die Belange der Frauen”, so Schmid.

Erneut machte sich LR Schmid für die steuerliche Absetzbarkeit von Betreuungsleistungen speziell für Altenbetreuung stark: “Pflegeaufgaben leisten vorwiegend die Frauen. Durch die Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit wäre die Anstellung einer Pflegeperson zur Unterstützung leistbar. Neben der Entlastung für pflegende Angehörige eröffnen sich dadurch auch die Möglichkeit auf zusätzliche Arbeitsplätze speziell für Frauen.”

Nicht zuletzt geht es Schmid darum, dass mehr Frauen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, etwa in den Gemeindestuben vertreten sind: “Wir brauchen auch in der Politik interessierte und couragierte Frauen, die wir gerne durch einen weiteren Politiklehrgang für Frauen unterstützen wollen.”

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