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aks präsentierte Suizidbericht 2018

©aks
2018 erreichte die Suizidrate in Vorarlberg den tiefsten Wert der letzten 50 Jahre.
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Vorarlberger Suizidbericht präsentiert
NEU

Im Jahre 2018 wurden in Vorarlberg 37 Suizide registriert. Damit weist unser Bundesland erneut eine erfreulich niedrige Zahl auf.

Nach einem Höchststand Mitte der 80er Jahre geht die Zahl der Selbsttötungen in Österreich anhaltend zurück: wurden 1986 national noch 2139 Suizide registriert, waren es im vergangenen Jahr 1209 Suizide. Damit hat sich, rechnet man das Bevölkerungswachstum mit ein, in diesem Zeitraum die Zahl der Selbsttötungen mehr als halbiert.

Suizidraten

Aussagekräftiger wie absolute Zahlen ist die Suizidrate, d. h. die Zahl der Suizide / 100.000 Einwohner. Lag die Rate Mitte der 80er Jahre auch in Vorarlberg noch deutlich über 20, liegt sie 2018 mit 9,5 deutlich unter dem gesamtösterreichischen Schnitt von 13,5. Das von der WHO um die Jahrtausendwende ausgegebene Ziel, die Suizidrate unter 15 zu drücken,
wurde damit in Österreich wieder erfüllt. Für Vorarlberg bedeutet eine Suizidziffer von 9,5 den tiefsten Wert der letzten 50 Jahre.

Geschlechtsverteilung

Das Jahr 2018 weist für Vorarlberg eine Besonderheit auf: Das üblicherweise 3-4:1 Verhältnis männlicher zu weiblichen Suiziden, in den übrigen Bundesländern weiterhin gegeben, hat sich auf 2:1 verändert; dies zu interpretieren ist bei einer insgesamt besonders niedrigen Zahl an Selbsttötungen schwierig. Selbsttötungen bei Männern sind bekanntlich
besonders im Zusammenhang mit Kurzschlussreaktionen (Kränkungen in Beziehungskrisen, am Arbeitsplatz u. ä.) und im Rahmen von Suchtkrankheiten zu finden.

Altersverteilung

Die Betrachtung der Altersverteilung in einem bestimmten Beobachtungsjahr ist aufgrund der (für statistische Berechnungen) kleinen Zahlen schwierig; Hier sind wir auf Analysen längerer Zeiträume und dann Einrechnung der Jahrgangsstärken angewiesen. 2018 war kein Kindersuizid zu beklagen, österreichweit deren 6; im Vergleich zu früheren Zeiten belegt dies das weit seltenere Vorkommen dieses bedrückenden Ereignisses. Krebs, Suizide und Unfälle sind bei Jugendlichen und Erwachsenen bis 40 übrigens in Österreich die häufigsten Todesursachen.

(Red.)

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