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JetBlue-Flugzeug kippt nach hinten: "Popo-Landung" am JFK-Flughafen

©AP
Am JFK-Flughafen kam es zu unvorhergesehenen Turbulenzen, als das Heck eines JetBlue-Flugzeugs plötzlich nach hinten kippte.

Das Ende einer Urlaubsreise in der Karibik verlief unerwartet turbulent. Nach einem vierstündigen Flug aus Barbados landete ein Flugzeug der amerikanischen Fluggesellschaft JetBlue am New Yorker Flughafen John F. Kennedy (JFK) und rollte zum Gate. Während die ersten Passagiere ausstiegen, kam es plötzlich zu einer unerklärlichen Bewegung: Das Heck des Airbus kippte nach hinten und der Jet führte eine peinliche Popo-Landung auf dem Vorfeld durch.

Auf den Fotos, die in sozialen Medien geteilt wurden, ist der Airbus A321 zu sehen, der seitlich um 25 Grad geneigt ist und bei dem das vordere Fahrwerk mehrere Meter über dem Boden schwebt. Der Airbus A321 ist mit einer Länge von fast 45 Metern das längste Modell in der A320-Familie. Aufgrund dieser Größe ist das Flugzeug anfällig für Kippunfälle, wenn die Gewichts- und Gleichgewichtsregeln nicht korrekt von der Flugbesatzung und dem Bodenpersonal beachtet werden.

Fehler bei der Gewichtsverteilung: Warum kippte der Jet?

Auf dem Video ist zu sehen, dass die vordere Frachtraumtür geöffnet ist. Dies lässt darauf schließen, dass das Bodenpersonal bereits damit begonnen hat, die Koffer aus dem vorderen Bereich des Flugzeugs zu entladen, während sich noch eine beträchtliche Anzahl von Passagieren im hinteren Teil des Flugzeugs befand.

In der Regel erhalten Piloten und Bodenpersonal eine Warnung von einem internen Überwachungssystem, wenn der Schwerpunkt sich zu stark verschiebt. Sie instruieren dann die Passagiere, sitzenzubleiben, bis ausreichend Fracht aus dem Frachtraum entfernt wurde. Die Untersuchungen müssen nun klären, warum dies in diesem Fall nicht ordnungsgemäß überwacht wurde.

JetBlue bestätigt Probleme

Die Gleichgewichtsprobleme wurden später auch von JetBlue-Sprecher Derek Dombrowski bestätigt. Er erklärte, dass das Heck des Flugzeugs beim Aussteigen aufgrund einer Verlagerung von Gewicht und Gleichgewicht nach hinten kippte, was dazu führte, dass sich die Nase des Flugzeugs anhob und schließlich wieder absenkte.

Laut Angaben von JetBlue gab es keine Verletzungen bei den Passagieren und Besatzungsmitgliedern. Der Airbus wurde aus Sicherheitsgründen vorübergehend außer Betrieb genommen, um ihn einer gründlichen Inspektion zu unterziehen.

(VOL.AT)

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