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Jeder Fünfte ohne Gurt

Die Aktion "Habicht" hat ihren Namen nicht umsonst: Tausende Autolenker spähte die Gendarmerie in der vergangenen Woche auch in Vorarlberg aus und hat dabei so manchen Gurtmuffel erwischt. Aktion Habicht

Ein Fünftel der ertappten Verkehrssünder war ohne Gurt im Auto unterwegs. „Das ist ein wirklich schlechtes Ergebnis, im Vergleich mit anderen Bundesländern liegt Vorarlberg damit im unteren Bereich“, so Oberstleutnant Rudolph Gollia vom Innenministerium.

Den Großteil der Strafen verhängte die Verkehrsgendarmerie wegen zu schnellen Fahrens: Ein Drittel der Übertretungen schlagen mit erhöhter Geschwindigkeit zu Buche. Immerhin gut die Hälfte der Ertappten kommt nicht aus Vorarlberg, es handelt sich um ausländische Autolenker.

Nur etwa 340 Beamte waren im Rahmen der groß angelegten Verkehrskontrollaktion im Ländle eingesetzt. Zum Vergleich: im Burgenland waren es fast 1300, in Niederösterreich gar 3800 Gendarmen. „Bei der Aktion ging es nicht um Schikane der Autolenker, sondern um eine Sensibilisierung in Sachen Verkehrssicherheit“, so Rudolph Gollia weiter.

Besonders erschreckend: in 57 Autos fehlten die notwendigen Kindersitze.

Gorbach präsentiert am Donnerstag die Aktion „Gurte retten Leben“

Mit einer dreistündigen Freiluft-Veranstaltung Am Hof in der Wiener City präsentiert Verkehrsminister Hubert Gorbach (B) am (morgigen) Donnerstag von 10.00 bis 13.00 Uhr die Verkehrssicherheitskampagne „Gurte retten Leben“. Der Hintergrund: Die Österreicher sind ausgewiesene „Gurten-Muffel“. Nach Angaben des Verkehrsministeriums liegt die Anschnall-Quote im EU-Schnitt bei 90 Prozent, in Österreich nur bei 75 Prozent.

Gorbach will mit einer drastischen Werbe-Kampagne, die am Donnerstag präsentiert wird, diese Quote deutlich erhöhen. Die Automobilclubs ÖAMTC und ARBÖ stellen allen Interessierten Fahrzeuge zur Verfügung, in denen man die erhöhte Sicherheit mit Gurt austesten kann: In einem Auto des ÖAMTC, mit dem ein Überschlag simuliert wird, und im Gurteschlitten des ARBÖ. Dabei kann man die Wucht eines Aufprall-Unfalls testen. Weiters gibt es u.a. Beratung zur richtigen Verwendung von Kindersitzen und Filme zur Verkehrssicherheit.

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