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Jeder dritte Unfalltote durch Rasen

Schwarzach - Es war eine blutige Woche im ganzen Land. 14 Menschen kamen im Straßenverkehr ums Leben, allein am Samstag und Sonntag gab es österreichweit sieben Todesopfer.

Eines davon in Vorarlberg, ein 18-jähriger Lehrling verbrannte in Koblach in seinem Auto – die „VN“ berichteten. Unter den Toten sind unter anderem sechs Pkw-Lenker, ein Klein- Lkw-Lenker, zwei Motorradfahrer, drei Radfahrer und zwei Fußgänger. Doch nicht nur in der vergangenen Woche sind die Unfallzahlen sprunghaft gestiegen, der traurige Trend hin zu mehr Verletzten und Toten setzt sich bereits seit Anfang des Jahres fort. Bis Sonntagabend starben österreichweit 225 Menschen, im Vorjahr waren es während des selben Zeitraums 189 Menschen.

Milder Winter

„Die Witterung spielt sicherlich eine große Rolle für den Anstieg, durch den milden Winter hat beispielsweise die Zweiradsaison wesentlich früher begonnen“, so Gerhard Ellensohn, Chef der Verkehrsabteilung.

Zwar ging die Zahl der Verkehrstoten in Vorarlberg heuer um zwei zurück, dafür hat das Ländle zusammen mit Kärnten den stärksten Anstieg von Verletzten im Straßenverkehr, nämlich 28 Prozent – die Zahl der Unfälle stieg um 27 Prozent.

Rasen und Ablenkung

Rasen ist nach wie vor die Hauptursache für Unfälle. „Jeder dritte Unfalltote ist heuer auf zu hohe Geschwindigkeit zurückzuführen“ – so die erschreckende Bilanz des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ).

Weitere Hauptunfallursachen in der vergangenen Woche waren laut Innenministerium Unachtsamkeit, falsches Überholen und Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer.

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