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Jeder dritte Schulwegunfall passiert im Herbst

Der sichere Schulweg für Ihr Kind erfordert Übung und vor allem Ihr gutes Vorbild - © KfV
Der sichere Schulweg für Ihr Kind erfordert Übung und vor allem Ihr gutes Vorbild - © KfV
Bregenz - Im Vorjahr gab es in Vorarlberg 25 Unfälle mit Schülern am Schulweg. Ein Drittel der Unfälle passiert im Herbst, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. Die größten Gefahrenquellen für Kinder in Vorarlberg sind zu hohes Tempo des Kfz-Verkehrs, Telefonieren am Steuer und unübersichtliche Kreuzungen.
Schulbeginner sind auch Verkehrsbeginner

Der VCÖ fordert eine kindgerechte Verkehrsplanung und Tempo 30 rund um Schulen. Tipp des VCÖ für Eltern von Erstklässlern: Sicheren Schulweg anhand der VCÖ-Checkliste “Sicher zur Schule” festlegen und Schulweg jetzt in den Ferien trainieren.

24 Kinder wurden im Vorjahr in Vorarlberg am Schulweg Opfer eines Verkehrsunfalls, davon wurden zwei schwer verletzt. Ein Schulwegunfall endete glimpflich ohne Verletzte. Eine aktuelle VCÖ-Analyse von Unfalldaten der Statistik Austria zeigt, dass in Vorarlberg im Schnitt jeder 3. Schulwegunfall zwischen September und November passiert. “Die größten Gefahrenquellen sind für Kinder zu hohes Tempo des Autoverkehrs, mit dem Handy telefonierende Autofahrer und unübersichtliche Kreuzungen. Bei Tempo 50 statt Tempo 30 verdoppelt sich der Anhalteweg”, macht VCÖ-Expertin Bettina Urbanek aufmerksam.

Kindergerechte Verkehrsplanung gefordert

Der VCÖ fordert eine kindgerechte Verkehrsplanung. “Verkehrsberuhigte Zonen und Tempo 30 Zonen in Schulnähe machen den Schulweg zu Fuß oder mit dem Rad attraktiv und sicher. Bewegungsmangel ist bei Kindern ein zunehmendes Problem. Der Schulweg bietet die Chance, dass Kinder regelmäßig Bewegung machen”, betont VCÖ-Expertin Urbanek. Kinder, die zu Fuß, mit Tretroller oder Fahrrad in die Schule kommen, sind höher konzentriert und ausgeglichener als Kinder, die im Auto kommen. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule fährt, kann auch einen Teil des Weges zu Fuß oder mit dem Tretroller zurücklegen.

Der VCÖ setzt sich dafür ein, dass bei Kreuzungen und Übergängen keine Hindernisse wie Werbetafeln die Sicht auf Kinder verstellen. Häufig verhindern auch parkende Autos das Einsehen von Schutzwegen. Daher fordert der VCÖ, das Halte- und Parkverbot vor Schutzwegen von derzeit fünf auf zehn Meter auszudehnen.

Schulweg mit Kindern üben

Was können Eltern für die Verkehrssicherheit ihrer Kinder am Schulweg tun? Der VCÖ empfiehlt allen Eltern von Schulanfängerinnen und Schulanfängern noch in den letzten Ferientagen den sichersten Schulweg gemeinsam mit den Kindern zu erkunden und zu üben. Bei der Auswahl hilft die VCÖ-Checkliste “Sicher zur Schule, die unter www.vcoe.at zur Verfügung steht. “Wichtig ist, den Weg aus der Sicht des Kindes auszuwählen. Das Blickfeld von Kindern ist eingeschränkter und sie lassen sich leichter ablenken. Sie können den Verkehr daher weniger gut einschätzen, als Erwachsene”, betont VCÖ-Expertin Urbanek.

Schulwegunfälle zwischen September und November, in Klammer Gesamtzahl der Schulwegunfälle im jeweiligen Jahr
Jahr 2011: 5 (25)
Jahr 2010: 7 (28)
Jahr 2009: 14 (35)
Jahr 2008: 11 (39)
Jahr 2007: 10 (38)
Jahr 2006: 21 (49)

Schulwegunfälle, in Klammer verletzte Kinder
Jahr 2011: 25 (24)
Jahr 2010: 28 (30)
Jahr 2009: 35 (33)
Jahr 2008: 39 (40)
Jahr 2007: 38 (42)
Jahr 2006: 49 (49)
Jahr 2005: 28 (28)
Jahr 2004: 53 (51)
Jahr 2003: 42 (43)
Jahr 2002: 37 (40)

Anzahl bei Schulwegunfällen in Vorarlberg tödlich verunglückte Kinder
Jahr 2011: 0
Jahr 2010: 0
Jahr 2009: 0
Jahr 2008: 0
Jahr 2007: 0
Jahr 2006: 0
Jahr 2005: 1
Jahr 2004: 1
Jahr 2003: 0
Jahr 2002: 0
Quelle: Statistik Austria, VCÖ 2012

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