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Jazz in unterschiedlichsten Variationen

Der Fierobad-Jazz hat sich als einzigartiges Pilotprojekt bewährt. Einmal im Monat tritt die Formation mit wechselnden Gastmusikern in unterschiedlichen Lokalen in Bludenz auf und darf sich über eine stetig. wachsende Fangemeinde freuen
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Entstanden ist die Idee zu dem Projekt Fierobad-Jazz bei einer Zugfahrt der beiden Musiker Lukas Morre und Antonio Della Rossa nach Salzburg. In der rund dreieinhalbstündigen Fahrzeit wurde eine erste Programm-Möglichkeit konzipiert. „Eigentlich wollten wir mit unserem Projekt einen Rahmen schaffen, der es uns ermöglicht, einmal im Monat mit Musik aufzutreten, die uns selber gefällt“, erklärt Lukas Morre, der in Salzburg Rechtswissenschaften studiert und Saxofon spielt. Die Idee nahm schnell konkrete Formen an. Cenk Dogan, ebenfalls Student der Rechtswissenschaften und des Jazz-Saxofons, sowie Philipp Mayer, Schlagzeuglehrer an der Musikschule Blumenegg-Großwalsertal, waren sofort von der Idee begeistert.

Belebung der Innenstadt

„Wir wollen zur Belebung der Innenstadt beitragen, indem wir einmal im Monat in jeweils unterschiedlichen Lokalen auftreten und dazu auch immer Gastmusiker aus der Region einladen. Dieser Wechsel belebt die Arrangements und die Gastmusiker erhalten die Möglichkeit, ihre eigenen Interpretationen zu präsentieren. Dabei legen wir jedoch Wert auf ein gehobenes Niveau“, betont Cenk Dogan. Der Ansatz, den die vier begeisterten Musiker verfolgen, gibt ihnen recht. Ihre Auftritte sind stets sehr gut besucht, neben einem Stammpublikum kommen mittlerweile auch Gäste aus dem Unterland extra zum Fierobad-Jazz nach Bludenz. Die Zuhörer werden zu Multiplikatoren, die Qualität des neuen Angebots in der Bludenzer Musikszene spricht sich herum.

Unterschiedliche Genres

Es gehe ihnen auch um die Vernetzung von Musikern aus der regionalen Szene. „Wir wollen nicht nur Jazz bieten, sondern verschiedene Genres und Stilrichtungen miteinander verbinden. Unser Konzept scheint aufzugehen. Anfangs waren wir einige Male in der gleichen Formation und im gleichen Lokal zu hören. Mittlerweile entwickeln wir immer neuere Variationsmöglichkeiten. Wir sind sehr überrascht, wie gut sich das Projekt entwickelt hat“, freut sich Philipp Mayer. Der Fierobad-Jazz habe zwar den Charakter einer Jam-Session, der Ablauf wird jedoch von den Musikern im vorhinein geplant. „Wir sprechen uns vor jedem Auftritt ab, ein roter Faden soll während des Konzerts ersichtlich sein“, fügt Antonio Della Rossa, Bassist und im Hauptberuf Sozialarbeiter, hinzu.

„Es ist ein super Projekt, das nur durch das Zusammenwirken der Gastronomen, der Zuhörer und der Musiker so gut gelingen kann. Dabei steht der finanzielle Aspekt überhaupt nicht im Vordergrund. Den Gastmusikern wollen wir allerdings gute Gagen zahlen, diese können wir über freiwillige Spenden generieren“, führt Dogan weiter aus. „Mit dem Fierobad-Jazz sind wir inzwischen so erfolgreich, dass wir auch Anfragen aus anderen Gemeinden erhalten haben. Unser Konzept ist ein Pilotprojekt, bislang hat noch nie jemand so etwas gemacht“, ergänzt Della Rossa.

Durch den Fierobad-Jazz wird Bludenz in einer völlig neuen Form bespielt. Der intime und familiäre Rahmen, der in den Cafés, Restaurants und Bars der Stadt geboten wird, soll weiterhin das Ambiente des äußerst erfolgreichen Formats bilden. So findet am 23. Mai um 19.30 Uhr ein weiterer Event im Rahmen des Fierobad-Jazz mit den Gastmusikern Heidi Caviezel, Peter Madsen und Stefan Reinthaler im Café Remise in Bludenz statt.

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