Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Japanischer Politiker nannte Sexsklavinnen "nötig"

Ein prominenter japanischer Politiker hat die von der kaiserlichen Armee zu Kriegszeiten betriebene Sexsklaverei als "notwendig" bezeichnet. China zeigte sich darüber schockiert.

Die in Japan euphemistisch “Trostfrauen” genannten Zwangsprostituierten hätten der Erholung der tapferen Soldaten gedient, sagte der nationalistische Bürgermeister der Millionenstadt Osaka, Toru Hashimoto. “Wenn man Soldaten, die unter Bedingungen, bei denen Kugeln herumfliegen wie Regen und Wind, ihr Leben riskierten, ausruhen lassen will, war ein System der Trostfrauen notwendig. Das ist jedem klar”, sagte der im Volk beliebte Hashimoto laut Medienberichten am Vortag Reportern in Osaka.

Schweres Verbrechen

China kritisierte die Äußerungen Hashimotos, der zusammen mit dem nationalistischen Ex-Gouverneur von Tokio, Shintaro Ishihara, eine konservative Partei anführt. Die Zwangsprostitution sei ein schweres Verbrechen gewesen, erklärte das Außenministerium in Peking und mahnte, Japans Zukunft hänge vom Umgang mit seiner Vergangenheit ab.

200.000 Sexsklavinnen

Historiker schätzen, dass bis zu 200.000 Frauen vor allem von der koreanischen Halbinsel sowie aus China zu Sexdiensten in den Soldatenbordellen der japanischen Kaiserarmee gezwungen wurden. Die Regierung in Tokio distanzierte sich von Hashimotos Äußerungen. Außenminister Fumio Kishida sagte, er hoffe, dass dies nicht die Beziehungen mit Südkorea belasten werde. (APA)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Japanischer Politiker nannte Sexsklavinnen "nötig"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen