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Japan verärgert Südkorea mit Kriegsschrein-Besuch

Der Besuch japanischer Regierungsmitglieder am umstrittenen Yasukuni-Schrein für Japans Kriegstote hat in Südkorea erneut starke Verärgerung ausgelöst. Außenminister Yun Byung-se sagte deshalb einen geplanten Besuch in Tokio ab. So könne es "keine produktiven Diskussionen" geben, verlautete aus dem Außenministerium. In dem Schrein in Tokio werden auch verurteilte Kriegsverbrecher geehrt.

Auch eine “Opfergabe” des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe für den Schrein, ohne dass er diesen selbst besucht hatte, stieß auf Kritik. Die Regierung äußere “tiefe Besorgnis und Bedauern” über Abes Opfergabe und die Besuche der Regierungsvertreter, erklärte Südkoreas Außenministerium. Japans Regierung werde erneut aufgerufen, “ihr rückwärtsgerichtetes Verhalten sofort einzustellen”.

Japans Nachbarn wenig begeistert

Am Sonntag war neben anderen Finanzminister Taro Aso zum Yasukuni-Schrein gepilgert. Südkoreas Außenminister hatte vor, in den nächsten Tagen zu Gesprächen mit seinem Amtskollegen Fumio Kishida nach Tokio zu reisen. Besuche japanischer Politiker am Schrein lösen in Südkorea und China regelmäßig Proteste aus. Beide Länder waren Opfer der Aggressionen der kaiserlichen japanischen Streitkräfte gewesen.

(APA)

 

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