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Japan: Taifun „Chaba“ fegt über Kyushu

Wirbelsturm „Chaba“ zog mit Windgeschwindigkeiten von bis 210 Kilometern pro Stunde vom Pazifik aus über die Insel Kyushu im Südwesten des Landes. Neben dem Sturm brachte der stärkste Taifun in diesem Jahr schwere Regenfälle mit sich.

Mehr als 150.000 Haushalte auf Kyushu, einer der vier Hauptinseln Japans, wurden nach Fernsehberichten durch das Unwetter von der Stromversorgung abgeschnitten. Rund 6000 Menschen aus den Küstengebieten wurden in sichere Unterkünfte gebracht. Da der Sturm mit dem höchsten Gezeitenstand des Jahres zusammenfällt, warnten die Behörden vor Überschwemmungen und Erdrutschen. Am frühem Morgen lag das Zentrum des Taifuns nach Angaben des Wetterdienstes nahe der Stadt Makurazaki und bewegte sich stündlich 25 Kilometer in Richtung Nordost.

Der gewaltige Taifun hat mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen. Bei den beiden Todesopfern handelte es sich nach Polizeiangaben um zwei alte Männer. Ein 71-Jähriger wollte sein Dach sichern und wurde dabei von einem starken Windstoß rund drei Meter in die Tiefe geweht. Ein 82-Jähriger stürzte von der Leiter in den Tod, als er versuchte, von einem Baum einen Ast abzusägen. 18 weitere Menschen erlitten infolge des Taifuns Verletzungen. Eine Person wurde Montag früh noch vermisst.

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