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Jahrelanges Warten auf einen Liegeplatz im Hafen

Glücklich kann sich schätzen, wer einen Liegeplatz am Bodensee sein Eigen nennen kann.
Glücklich kann sich schätzen, wer einen Liegeplatz am Bodensee sein Eigen nennen kann. ©VOL.AT/Steurer
Wer erst jetzt seine Leidenschaft für den Bodensee entdeckt und gerne mit dem eigenen Boot in See stechen möchte, der braucht vor llem eines: Geduld. Viel Geduld sogar. Liegeplätze sind laut den VN Mangelware und die Wartelisten werden immer länger. Auf Vorarlberger Seite des Bodensees gibt es kaum noch Chancen, zu Lebzeiten einen der begehrten Plätze zu ergattern.

Rund 4500 Liegeplätze, davon etwa 4250 Wasserplätze, gibt es im Land. Und daran wird sich auch nichts ändern, wie Martin Vergeiner von der BH Bregenz im Gespräch mit den VN klarstellt: „Die Bodensee-Richtlinien aus dem Jahr 2005 sehen für den gesamten See vor, dass die Anzahl nicht erhöht wird.“

Zum limitierten Angebot kommt das „Erbrecht“ in den meisten Häfen. Wer einen Bootsplatz hat, der behält ihn meist ein Leben lang und kann meist das Recht darauf an seine Nachkommen „vererben“. Damit rückt kaum ein Bewerber nach. In den kommunalen Häfen kommen zudem meist nur Gemeinde-Bewohner zum Zug bzw. bestenfalls noch Anwärter aus der näheren Umgebung. Prinzipiell liegen die Chancen von Auswärtigen aber bei Null. Die Wartezeiten für Wasserliegeplätze beginnen bei zehn Jahren und gehen über den Zeitraum von zwanzig Jahren bis hin zu „eher nicht mehr zu Lebzeiten“.

Aber selbst in privaten Anlagen sind die Wartezeiten enorm – im privaten Yachthafen Rohrspitz werden aus Altersgründen vielleicht fünf Plätze im Jahr frei, die binnen einer Woche wieder vergeben sind. Die Situation sei vergleichbar mit jener in Gemeinde-Häfen. Und das treffe auf alle Privaten am gesamten See zu.

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