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Italiener wollen "Tone" retten

Babenhausen - Wird Löwe "Tone", der in Alberschwende aufwachsen sollte, bald Italiener? Nun hat ein Safaripark in Pombia am italienischen Ufer des Lago Maggiore Interesse an der kleinen Raubkatze bekundet.

In dem Park lebt bereits ein kleiner weißer afrikanischer Löwen-Bub, drei Monate alt und ebenfalls von Hand aufgezogen. Mit ihm könnte „Tone“ eine Löwenbande bilden. „Das hört sich nicht schlecht an“, sagt der kürzlich aus Dornbirn ins Allgäu umgezogene Wolfgang Holzner, der Ziehvater des kleinen Löwen. Über den Österreichischen Tierschutzverein, der die Affäre um das illegale Löwenbaby seit Tagen mit Argusaugen verfolgt, war das Interesse des Safariparks offenbar geweckt worden. In Italien hätte Tone, der kurzzeitig auch im Bregenzerwald gelebt hat, zwei bis zweieinhalb Hektar Auslauf.

Löwe kurz vor dem Tod

Das Löwenbaby wurde, wie von den „VN“ exklusiv berichtet, von einem Alberschwender Geschäftsmann illegal in Tschechien gekauft. Als „Tone“ in Alberschwende zu sterben drohte, gab er das Löwenbaby seinen Bekannten in Babenhausen (bei Memmingen) in Pflege. Da „Tone“ – er kostete geschätzte 7500 Euro – illegal gekauft wurde und Rusch gegen Artenschutzbestimmungen verstoßen hat, ist fraglich, ob er seinen Besitz geltend machen kann. Gestern wollten die deutschen Behörden den Alberschwender zum schriftlichen Verzicht auf sein Eigentum bewegen. Doch der Alberschwender unterschrieb nicht.

Immer mehr Schaulustige und TV-Teams besuchen den Löwen am Hof, wollen das erst vier Monate alte Tier spielen sehen. “ Der ist richtig fertig, das merkt man“ , sorgt sich die Löwenmama Marion Palli. Nächste Woche kommt “ Tone“ erst mal zum Gesundheitscheck – und bekommt einen Chip unters Fell.

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