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Italien: Leiche von Calipari wieder in Italien

Der Sarg mit der Leiche des im Irak getöteten Geheimdienstmitarbeiters Nicola Calipari ist am späten Samstagabend in Italien eingetroffen. Für Sonntag wurde ein Staatsbegräbnis angesetzt.

Ein Militärflugzeug mit den sterblichen Überresten des 52-Jährigen landete kurz vor Mitternacht auf dem römischen Flughafen Ciampino.

Zahlreiche Menschen, darunter Familienangehörige sowie Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi und Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatten sich auf dem Flugplatz versammelt. Ciampi hatte zuvor angekündigt, Calipari einen Orden für seine militärischen Verdienste verleihen zu wollen.

Der Vater von zwei Kindern war am Freitagabend ums Leben gekommen, als das Auto, mit dem die aus ihrer Geiselhaft befreite Journalistin Giuliana Sgrena zum Flughafen in Bagdad gebracht werden sollte, von US-Soldaten beschossen wurde.

Die bei dem Vorfall verletzte Reporterin erklärte, Calipari habe versucht, sie mit seinem Körper zu schützen. Er sei dabei tödlich am Kopf getroffen worden, berichteten italienische Medien.

Der Sarg sollte am Sonntagmorgen in der Kapelle am „Altar des Vaterlandes“ im Zentrum von Rom aufgebahrt werden. Für Sonntag wurde ein Staatsbegräbnis angesetzt. Der im Krankenhaus liegende Papst Johannes Paul II. bezeichnete Calipari in einem Beileidstelegramm an seine Familie als einen „großzügigen Helden“.

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