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Italien: Im Zeichen des Weltjugendtags

Der Palmsonntag-Gottesdienst auf dem Petersplatz in Rom stand im Zeichen des 19. katholischen Weltjugendtags, der heuer nicht zentral, sondern gleichzeitig in aller Welt begangen wird.

Rund 50.000 junge Katholiken aus Rom und der Region Latium sowie internationale Delegationen nahmen laut Kathpress an der Feier teil. Bei der Messe forderte der Papst die Jugendlichen auf, das große Weltjugendtagskreuz, das er ihnen vor 20 Jahren übergeben hatte, weiterhin als Symbol der Liebe Gottes in die Welt zu tragen.

In einer langen Prozession und mit Palmzweigen in den Händen zogen Bischöfe, Priester und mehrere Tausend Jugendliche nach der Palmweihe vom Obelisken des Petersplatzes zum Papstaltar. Wie in den vergangenen Tagen herrschten auch am Palmsonntag rund um den Vatikan erhöhte Sicherheitsvorkehrungen, berichtete Kathpress.

In seiner Predigt erinnerte Johannes Paul II. daran, wie er vor genau 20 Jahren den Jugendlichen das große Holzkreuz des Außerordentlichen Heiligen Jahres 1983/84 übergeben hatte, um es in die Welt zu tragen. Seither sei dieses Kreuz in Vorbereitung auf die jeweiligen zentralen Feiern der Weltjugendtage durch zahlreiche Länder in allen Kontinenten „gepilgert“.

„Zum 20. Jahrestag seit Beginn dieses außergewöhnlichen geistigen Abenteuers erneuere ich für euch den damaligen Auftrag: Ich vertraue euch das Kreuz Christi an!“, sagte der Papst. „Tragt es in die Welt als Zeichen der Liebe Jesu für die Menschheit und verkündet allen, dass es in Christus Heil und Erlösung gibt“. Die Botschaft des Kreuzes sei nicht leicht zu verstehen in der heutigen Zeit, in der materieller Wohlstand und Bequemlichkeit als vorrangige Werte propagiert würden, so das katholische Kirchenoberhaupt. Dennoch sollten die Jugendlichen keine Angst haben, das Evangelium des Kreuzes in allen Situationen zu verkünden. „Habt keine Angst, gegen den Strom zu schwimmen!“, rief Johannes Paul den jungen Katholiken zu.

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