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Italien: Berlusconi spricht von Betrug

Das Ergebnis der Parlamentswahlen in Italien ist nach Ansicht von Ministerpräsident Silvio Berlusconi durch Wahlbetrug zustande gekommen. Wahlkommission: "Korrekt ausgezählt"

Er sei zuversichtlich, dass sich das Ergebnis noch ändern wird, sagte er am Mittwochabend in Rom.

Nach dem vorläufigen Ergebnis des Innenministeriums hat das Linksbündnis von Romano Prodi die Mehrheit in beiden Kammern errungen.

Das Ergebnis der Parlamentswahlen in Italien ist nach Ansicht von Ministerpräsident Silvio Berlusconi durch Wahlbetrug zu Stande gekommen. Er sei zuversichtlich, dass sich das Ergebnis noch ändern wird, sagte Berlusconi nach einem Gespräch mit Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi am Mittwochabend. Nach dem vorläufigen Ergebnis des Innenministeriums hat das Linksbündnis von Romano Prodi die Mehrheit in beiden Kammern errungen.

„Es gibt so viel Neuigkeiten, so viel Machenschaften, ich bin zuversichtlich, dass sich das Ergebnis ändern muss“, meinte Berlusconi. Auf Einzelheiten zu dem Thema ging Berlusconi nicht ein.

Bereits zuvor hatte das Innenministerium in Rom die Überprüfung von etwa 82.000 Stimmzetteln angeordnet. Experten sollen entscheiden, ob diese tatsächlich ungültig sind oder einem der beiden politischen Lager zuerkannt werden müssen.

Prodi hatte erklärt, er habe vor einer Überprüfung „keinerlei Angst“. Er werde im Mai eine Regierung bilden. Berlusconi werde gehen müssen, sagte er laut italienischer Nachrichtenagentur Ansa.

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