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Italien: Bahn- und Flugverkehr streiken

Schwarzer Freitag im Bahn- und Flugverkehr: Die italienischen Eisenbahner sind am Donnerstagabend in einen 24-stündigen Streik getreten. Bis Freitag um 21.00 Uhr wollen sie die Arbeit niederlegen.

Die Bahngesellschaft Trenitalia musste Hunderte von Zügen streichen, berichteten italienische Medien. Die Gewerkschaften haben die Verhandlungen mit dem Management der Staatsbahnen über die Erneuerung des Arbeitsvertrags abgebrochen. Die angebotenen Gehaltserhöhungen seien unzulänglich. Überdies würde zu stark auf die Auslagerung bestimmter Dienstleistungen gesetzt, was zu einem starken Stellenabbau führen könnte, so die Gewerkschaften.

Das Personal der zivilen Luftfahrtbehörde Enav wird am Freitag von 12.00 bis 16.00 Uhr die Arbeit niederlegen, was zu Problemen im Flugverkehr führen dürfte. Die italienische Fluggesellschaft Alitalia kündigte die Streichung von 211 Flügen an. Betroffen sind unter anderem die Rom-Wien-Verbindung um 9.30 Uhr sowie der Mailand Malpensa-Wien-Flug um 14.20 Uhr.

Gecancelt ist auch die von Wien-Schwechat startende Maschine um 11.45 Uhr nach Rom. Dasselbe gilt für den Flug Wien-Mailand Malpensa um 11.35 Uhr. Dem Vorbild der Fluglotsen folgend, wird am 18. Mai das Flugpersonal der finanziell angeschlagenen Alitalia für 24 Stunden in den Ausstand treten. Am 28. Mai ist zudem ein Streik der Alitalia-Piloten geplant.

S E R V I C E

Auskünfte über entfallende Züge erhalten alle Fahrgäste direkt vom ÖBB-MobilitätsCallCenter unter der Telefonnummer 05-1717, über die ÖBB-Homepage http://www.oebb.at und von jedem größeren Bahnhof.

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