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Israelische Kulturministerin bei Festspielen

Die israelische Kulturministerin Limor Livnat und Kunststaatssekretär Franz Morak (V) haben am Rande der Eröffnung der Bregenzer Festspiele eine Reihe von gemeinsamen Kulturprojekten besprochen und fixiert.

2006 wird eine Ausstellung des Israelischen Museums Jerusalem über den Umgang mit der christlichen Kultur in Israel übernommen und in der Kunsthalle Krems gezeigt.

Österreich, kündigte Morak an, werde das Museum of Modern Art in Tel Aviv dabei unterstützen, eine Ausstellung über die bildnerischen Arbeiten Arnold Schönbergs zusammenzustellen. Zum Mozart-Jahr in Israel hat die israelische Ministerin das Salzburger Camerata Orchester für 2006 eingeladen.

Beide Politiker betonten, wie wichtig die Zusammenarbeit auf kultureller Ebene für Israel – durchaus als betontes Gegengewicht zu den schwierigen politischen Verhältnissen – sei. Livnak schilderte vor Pressevertretern in Bregenz ihr Land als geradezu kulturbesessen und mit zahlreichen kleinen Festivals ausgestattet: „Man fragt sich, wie das neben den ganzen Sicherheitsproblemen geht. Manchmal ist es unglaublich, aber das ist das Leben bei uns.“

Morak strich besonders die „nahezu orgiastische Freude“ der Tanzszene in Israel hervor, weshalb österreichische Tanzgruppen demnächst nach Tel Aviv entsendet werden sollen, um die dortige Arbeit kennen zu lernen. Weitere Projekte betreffen unter anderem Seminare für österreichische Lehrer am Holocaust-Museum kommenden November in Jerusalem und Kooperationen zwischen der Wiener Staatsoper und dem Opernhaus in Tel Aviv in 2009.

Es ist der erste Besuch der israelischen Ministerin für Kultur, Bildung und Sport in Österreich. Sie genoss, wie sie erklärte, die vergleichsweise Ruhe rund um die Eröffnung der Bregenzer Festspiele.

Über die aktuelle Entwicklung im Gazastreifen zeigte sie sich besorgt, den „Schutz für unsere Bürger“ gewährleisten zu können. Es sei auch Aufgabe der palästinensischen Behörden, bis zum geplanten Abzug der israelischen Siedler für deren Sicherheit zu sorgen. Die Palästinenser seien in mehreren Punkten „nicht Willens, jedenfalls tun sie nichts“, beispielsweise bei der Entwaffnung radikaler Gruppen.

In Bregenz habe sie deshalb auch die Gelegenheit wahrgenommen, mit Bundespräsident Heinz Fischer zu sprechen: „Unsere Freunde in der freien Welt sollen auf die Palästinenser einwirken, ihre Verantwortung wahrzunehmen.“

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