Israel öffnete Grenzübergang für Presse und Hilfsorganisationen

Israel hat am Freitag den Grenzübergang Erez zum Gazastreifen für Fußgänger geöffnet und damit Mitarbeitern von Hilfsorganisationen und ausländischen Journalisten erstmals seit Ende Dezember freien Zugang zu dem Gebiet ermöglicht.

Die Beschränkungen für die Medien waren als schwerer Verstoß gegen die Pressefreiheit kritisiert worden. Michael Bailey von der Hilfsorganisation Oxfam International nannte die Öffnung des Übergangs “längst überfällig”.

Nach Beginn der israelischen Offensive im Gazastreifen am 27. Dezember war internationalen Medienvertretern die Einreise in das palästinensische Gebiet völlig verwehrt verwehrt worden. Zur Begründung erklärte Israel, eine Öffnung der Grenzübergänge für Journalisten würde diese und die Beschäftigten an den Grenzposten gefährden. Die Vereinigung der Auslandspresse warf den israelischen Behörden eine Einschränkung der Pressefreiheit vor und reichte vor Gericht Klage ein.

Am Samstag sollen alle 221 von der UNO betriebenen Schulen im Gazastreifen wieder öffnen. Die Einrichtungen, in denen etwa 200.000 Kinder unterrichtet werden, waren seit Beginn der israelischen Offensive am 27. Dezember geschlossen. UNO-Sprecher Christopher Gunness sagte am Freitag, 30 Schulen seien bei den Kämpfen beschädigt worden.

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