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Islamische Gebetsräume beim Heer

Am Freitag eröffnete Verteidigungsminister Günther Platter in der Wiener Maria-Theresien-Kaserne den ersten islamischen Gebetsraum des Bundesheeres. Gibt’s in Vorarlberg auch Bedarf?

Die “VN” fragten Militärkommandant Brigadier Gottfried Schröckenfuchs.

VN: Wie viele Moslems werden jährlich in Vorarlberg einberufen?

Schröckenfuchs: Es sind derzeit rund 50 pro Jahr. Tendenz mit den Einbürgerungen natürlich steigend.

VN: Würden Sie in den Kasernen eigene Gebetsräume für Moslems einrichten?

Schröckenfuchs: Wir haben heute schon in jeder Kaserne einen überkonfessionellen Andachtsraum, der auch wirklich von allen Konfessionen benutzt wird. Ich persönlich sähe überhaupt keine Probleme darin, eigene Räume für Moslems einzurichten. Aber diese Bitte ist noch nie an uns herangetragen worden.

VN: Warum ist das in Wien anders?

Schröckenfuchs: In Wien existiert eine Schwerpunkteinheit des Bundesheeres, zu der nur österreichische Moslems eingezogen werden. Derzeit sind das 150 Soldaten.

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