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Irene-Harand-Literaturpreis ins Leben gerufen

Im Migazzi-Haus in Wiener Neudorf (Bezirk Mödling) wird am 26. Oktober im Rahmen einer Matinee erstmals der Irene-Harand-Literaturpreis verliehen. Rund 50 Autoren hatten Lyrik-Werke zum Thema Zivilcourage eingereicht, die besten drei wurden von einer vierköpfigen Jury ausgewählt. Die Auszeichnungen sind nach Angaben der Marktgemeinde mit insgesamt 7.000 Euro dotiert.

Der Favorit der Jury erhält demnach 4.000 Euro. 2.000 bzw. 1.000 Euro gehen an die beiden Nächstplatzierten. Ins Leben gerufen wurde der Literaturpreis auf Initiative der Gemeinde sowie des PEN-Clubs Niederösterreich. Erinnern soll die Auszeichnung an die 1975 im Alter von 74 Jahren verstorbene Autorin und politische Aktivistin Harand, die "besonders als Gegnerin des Nationalsozialismus bekannt wurde", wie es in einer Aussendung hieß. Die Preisvergabe am Nationalfeiertag findet um 11 Uhr statt.

(APA)

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