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Iran und USA wollen Gespräche in Bagdad führen

USA, Irak, Iran - Die USA und der Iran bereiten nach Angaben aus Teheran direkte Gespräche über die Verbesserung der Sicherheitslage im Irak vor. Die Gespräche sollten in Bagdad stattfinden.

Das sagte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums am Sonntag. Über den genauen Termin solle in den kommenden Tagen entschieden werden. Auch sei noch offen, auf welcher Ebene die Gespräche geführt werden.

Ziel sei es, das Leiden der Iraker zu lindern, die Regierung zu unterstützen und die Sicherheit zu stärken. Die USA haben dem Iran mehrmals vorgeworfen, die schiitischen Milizen im Irak mit Waffen und durch Ausbildung zu unterstützen. Die Regierung in Teheran bestreitet dies.

Der Iran hat unterdessen die Aussetzung seiner umstrittenen Urananreicherung erneut kategorisch ausgeschlossen. Die Anreicherung werde weder als Vorbedingung für Verhandlungen mit der internationalen Gemeinschaft, noch als Ergebnis derartiger Gespräche auf Eis gelegt, hieß es. Das Land bemühe sich darum, weitere UNO- Resolutionen zu verhindern und die Verhandlungen wieder zu beleben. „Doch wenn die andere Seite sich weiter so verhält, wird die Situation noch schwerer“, sagte Hosseini.

Der UNO-Sicherheitsrat hat bereits verschärfte Sanktionen gegen den Iran verhängt, da sich dieser weigert, die umstrittene Urananreicherung zu stoppen. Das Land wird verdächtigt, unter dem Deckmantel eines Atomprogramms zur Energiegewinnung an Atomwaffen zu bauen. Der Iran bestreitet dies. Der iranische Chef-Unterhändler Ali Larijani soll noch in diesem Monat erneut mit dem EU-Chefdiplomaten Javier Solana zusammentreffen, um die Verhandlungen über das Atomprogramm wieder aufzunehmen. Am Freitag betonte Larijani jedoch, dass sein Land sein Atomprogramm nicht aufgeben werde und die westlichen Mächte nicht „ihre Zeit vergeuden sollten“.

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