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Iran: Israel "von der Landkarte radieren"

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat öffentlich gefordert, Israel von der Landkarte zu löschen. Er sagte dies in seiner Rede auf einer Konferenz mit dem Titel "Die Welt ohne Zionismus".

Ahmadinejad sagte am Mittwoch in Teheran: „Wie es der Imam (Ayatollah Khomeini) gesagt hat, Israel muss von der Landkarte radiert werden“.

Die Schaffung des „zionistischen Regimes“ sei eine gegen die islamische Welt gerichtete Tat des „Unterdrückers der Welt“ gewesen. Die „Gefechte im besetzten Land“ seien Teil eines „Schicksalskrieges“. Der Ausgang von hunderten Jahren Krieg werde auf palästinensischem Land entschieden.

Es ist das erste Mal seit Jahren, dass ein so ranghoher iranischer Politiker wie der Präsident öffentlich die Auslöschung Israels fordert, obwohl diese Forderung zur Propaganda der iranischen Führung gehört.

Iran soll 25 Al-Kaida-Mitglieder beherbergen

Der Iran bietet zudem nach Informationen des Magazins „Cicero“ 25 Führungsmitgliedern des Terror-Netzwerks Al Kaida Unterschlupf. Darunter seien drei Söhne von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden, Sayed, Mohammed und Othman, berichtet das Politik-Magazin am Mittwoch im Voraus aus seiner jüngsten Ausgabe.

Andere Al-Kaida-Mitglieder, die in der Hauptstadt Teheran und Umgebung lebten, stammten aus Ägypten, Usbekistan und aus Europa. Sie seien keineswegs in Haft oder stünden unter Hausarrest, zitierte das Magazin einen westlichen Geheimdienstmitarbeiter, sondern stünden unter dem Schutz der Revolutionären Garden. Der Geheimdienst der Revolutionären Garden biete der Führungsspitze von Al Kaida auch logistische Unterstützung und militärisches Training.

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