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Iran dementiert Handschlag mit Israel

Der iranische Präsident Mohammed Khatami hat Berichte über eine Begegnung mit dem im Iran geborenen israelischen Präsidenten Moshe Katzav am Rande der Beisetzung des Papstes in Rom dementiert.

„Ich dementiere, mit Israels Präsidenten getroffen, gesprochen oder ihm die Hand geschüttelt zu haben“, sagte Khatami am Samstag der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA nach seiner Rückkehr aus Rom.

Die israelische Tageszeitung „Maariv“ hatte am Freitag den israelischen Präsidenten mit den Worten zitiert: „Der Präsident des Iran streckte mir seine Hand entgegen, ich nahm sie und wünschte ihm auf (der gemeinsamen Muttersprache) Farsi Frieden“.

Syrien bestätigte unterdessen, dass Präsident Bashar al Assad in Rom einen Händedruck mit seinem israelischen Amtskollegen Katzav ausgetauscht hat. Dabei habe es sich aber lediglich um eine Formalität des Messritus (Friedensgruß, Anm.) gehandelt, hieß es in einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur SANA mit Berufung auf offizielle Kreise.

Der Iran und Syrien zählen zu den größten Feinden Israels. Syrien und Israel befinden sich dabei formal noch immer im Kriegszustand. Friedensverhandlungen liegen seit Jahren brach.

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