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Iraker waren sechs Tage in verplombtem Lkw unterwegs

Zwei fast verdurstete Iraker, die sechs Tage lang in einem verplombten Lkw durch halb Europa unterwegs waren, sind in der Nacht auf Montag in Oberösterreich gerettet worden.

Die Sicherheitsdirektion bestätigte gegenüber der APA einen entsprechenden Bericht der “Kronen Zeitung” (Donnerstag-Ausgabe).

In St. Pankraz (Bezirk Kirchdorf) hörte ein Tankwart Klopfzeichen aus dem Wagen und holte die Polizei. Die Beamten öffneten den Aufleger und entdeckten die beiden Männer. Der 18-Jährige und der 25-Jährige haben sich nach eigenen Angaben in Istanbul in dem Lastwagen versteckt. Ihr Ziel sei Deutschland gewesen, gaben sie bei der Polizei an. Der 49-jährige türkische Lenker sagte aus, von seinen blinden Passagieren nichts gewusst zu haben.

Laut Zeitungsartikel hätten die Iraker einem Schlepper in der Türkei jeweils etwa 6.500 Dollar bezahlt. Er habe ihnen den Lkw gezeigt, wo sie sich zwischen den geladenen Büromöbeln, die für Deutschland gedacht waren, versteckt hätten. Als Proviant hätten sie fünf Flaschen Wasser und Gurken bekommen. Nach knapp 1.700 Kilometern hätten es die Männer nicht mehr ausgehalten und Alarm geschlagen.

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