Es gebe keine glaubwürdigen Beweise, dass die irakische Regierung unter dem damaligen Präsidenten Saddam Hussein mit dem Terrornetzwerk Al Kaida bei den Anschlägen zusammengearbeitet habe, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Kommission.
Es habe jedoch Kontakte zwischen Bagdad und der Gruppe von Osama bin Laden gegeben.
Die Untersuchungskommission hat zudem offenbar massive Kritik am damaligen Zustand der US-Luftverteidigung geübt. Die Führung der US-Luftverteidigung im Verteidigungsministerium sei katastrophal schlecht auf große Anschläge im Inland vorbereitet gewesen, berichtete die New York Times unter Berufung auf den Entwurf eines Kommissions-Berichts. Die unmittelbare Reaktion auf die Anschläge in New York und Washington sei langsam und konfus gewesen.
Eine von Vizepräsident Cheney erteilte Eil-Vollmacht, die entführten Flugzeuge abschießen zu können, habe die Piloten erst erreicht, als die letzte der vier entführten Maschinen bereits in ein Feld in Pennsylvania gestürzt sei. Die Luftabwehr sei am Morgen des 11. September auf nichts von dem vorbereitet gewesen, was kommen sollte, hieß es der Zeitung zufolge in dem Bericht, der am Donnerstag veröffentlicht werden soll. Was folgte, waren übereilte Versuche von Offiziellen, die weder Erfahrungen mit einer solchen Lage hatten noch dazu ausgebildet waren, eine improvisierte Abwehr aufzubauen.
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