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Investitionen in Bregenzer Schulen

In der Turnhalle Augasse wird gehobelt und gesägt, dass die Späne fliegen.
In der Turnhalle Augasse wird gehobelt und gesägt, dass die Späne fliegen. ©Franz Steiner

Während die Kinder die Schulferien genießen, wird in den Bregenzer Schulen gearbeitet.

BREGENZ. Insgesamt 530.000 Euro wurden heuer für fällige Sanierungen in städtischen Schulen budgetiert. Mit diesen Mitteln konnten zwei große Projekte abgeschlossen und einige kleinere Instandhaltungsarbeiten während der Sommerferien durchgeführt werden. Größter Brocken dabei ist einmal mehr die Volksschule Augasse. Schon seit sechs Jahren werden die Sommerferien dazu genutzt, die alte “Evangelische Schule” und den aus den 1960er-Jahren stammende Neubau grundlegend thermisch und optisch zu sanieren. Heuer können die Arbeiten endgültig abgeschlossen werden, freut sich Adi Gieselbrecht vom städtischen Bauamt, der die Arbeiten bereits von Anfang an begleitet hat.
Insgesamt 1,6 Mill. Euro

“Insgesamt wurden rund 1,6 Millionen Euro dafür aufgewendet, dass die Schule wieder allen Anforderungen unserer Zeit gerecht wird. Heuer stand die zweite Etappe der Renovierung des Turnsaals an. Bereits im Vorjahr erhielt der Turnsaal Isolierglasfenster, in diesem Sommer wurde die Sanierung des Turnsaals mit der Renovierung der Sanitäranlagen abgeschlossen. “Die Rohre in den WCs und im Duschraum waren bereits angerostet und zum Teil sogar durchgerostet”, erzählt Gieselbrecht. “Daher auch der unangenehme Geruch.”

Aus sechs wurden zwei

In der Volksschule Schendlingen wurden die ehemaligen Nebenräume der Turnhalle zu zwei Schulräumen für die Ganztagesschule mit verschränktem Unterricht umgestaltet. “Heuer starten wir diese Schulform mit einer ersten Klasse, in vier Jahren gibt es dann für jede Schulstufe dieses Angebot”, berichtet Schulstadtrat Michael Rauth. “Seit die großen Sportveranstaltungen in die Handballarena Rieden-Vorkloster übersiedelt sind, werden die Nebenräume für Schiedsrichter, Funktionäre und Vereine in der Schendlingerhalle nicht mehr benötigt. Diese insgesamt sechs kleinen Einheiten wurden zu zwei großen zusammengelegt”, weiß Baustadträtin Ingrid Hopfner. “Außerdem wurden die Räumlichkeiten der ehemaligen Kindergartengruppe der ,Minis um den Vorraum des Festsaals erweitert. Ab Herbst zieht dort eine ganztägig geführte Kindergartengruppe ein. Die Trennung zwischen Regelkindergarten und den ,Minis entfällt”, so Stadtrat Rauth. “Für diese räumlichen Umgestaltungen wurden 170.000 Euro aufgewendet” weiß Bauleiter Martin Längle. Die “Minis”, die bisher in der Volksschule Stadt untergebracht waren, werden ab Herbst ebenfalls in den Regelkindergarten Belruptstraße eingebunden. Möglich wurde es dadurch, dass die Kleinkinderbetreuung “Rumpelstilzchen” ab September in die Klostergasse übersiedelt. Stadtrat Rauth: “Die dadurch frei werdenden Räume in der Schillerstraße werden dringend benötigt, weil heuer drei erste Klassen geführt werden müssen. Die ehemaligen Kindergartenräume wurden für die Nachmittagsbetreuung adaptiert.” Die Baustellen schauen noch recht wild aus. Ob alle Arbeiten bis Schulbeginn abgeschlossen werden können? “Selbstverständlich”, sind sich die beiden Stadträte sicher. FST

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