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InterSky mit positivem Jahresergebnis

Die Vorarlberger Billig-Fluglinie InterSky der ehemaligen „Rheintalflug“-Eigner Rolf Seewald und Renate Moser hat das abgelaufene Geschäftsjahr nach eigenen Angaben mit einem positiven Jahresergebnis abgeschlossen.

„Nach fast drei Jahren Aufbauarbeit haben wir unser ambitioniertes Ziel erreicht“, teilte Geschäftsführerin Moser am Sonntag in einer Aussendung mit.

Die Höhe des Überschusses stehe erst im Februar mit dem Abschluss der Bilanz fest. „Auch wenn es noch nicht wahnsinnig viel sein wird, wir sind auf jeden Fall positiv“, sagte Moser gegenüber der APA.

Die in Bregenz beheimatete InterSky mit dem baden-württembergischen Heimatflughafen Friedrichshafen am Bodensee hat laut Moser im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von 15,5 Mio. Euro 135.000 Passagiere befördert. „Gegenüber 2003 konnte der Umsatz damit um über 25 Prozent gesteigert werden, die Passagierzahl stieg sogar um 100 Prozent“, sagte die Geschäftsführerin. Die weitaus größere Steigerung der Passagierzahlen in Relation zum Umsatz zeige deutlich, dass Low-Cost-Airlines neue Märkte ansprechen würden.

Bereits im November hat InterSky bekannt gegeben, dass die Fluglinie ab Februar neu die Destinationen Graz und Prag vier Mal wöchentlich bedienen sowie Venedig an drei Tagen pro Woche anfliegen wird. Dafür wird sich InterSky vorläufig aus Bern zurückziehen. Dort wurde von den ehemaligen Rheintalflug-Betreibern Renate Moser und Rolf Seewald im März 2002 mit Linienflügen von Bern nach Wien und Berlin gestartet.

Seit Oktober 2003 führt InterSky Linienflüge von Friedrichshafen nach Berlin, Wien und Köln durch, seit Mai 2004 auch nach Hamburg. InterSky beschäftigt etwa 65 Mitarbeiter. Flüge sind bei InterSky regulär ab 29 Euro one-way zuzüglich Flughafentaxen zu buchen.

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