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Internationale Radschnellverbindung in Sicht

Tanja Egger, zeigt  Stolz die „Fahrradservicebox für Fahrräder“ beim Katzenturm vor dem Mobilpunkt.
Tanja Egger, zeigt Stolz die „Fahrradservicebox für Fahrräder“ beim Katzenturm vor dem Mobilpunkt. ©Manfred Bauer
Feldkirch. (sm) Die Stadt Feldkirch kann mit Stolz als die Fahrradstadt im Ländle bezeichnet werden. Nicht weniger als rund 14 Prozent der täglichen Fahrten legen die Feldkircherinnen und Feldkircher, darunter ein Großteil von Jugendlichen, mit dem Fahrrad zurück.
Fahrradbeauftragte von Feldkirch

Tanja Egger, die neue Fahrradbeauftragte in der Abteilung für Stadtplanung im Rathaus, sieht aber noch ein weit größeres Potential an Radlerinnen und Radler, welche zum Fahrradfahren animiert werden sollten. Dazu gehören vor allem auch die Grenzgänger die durch tolle Fahrradwege aus dem Privatauto „geholt“ werden sollten. Ein Mosaikstein, den Grenzgängern eine attraktive Alternative anbieten zu können ist bereits im Bau, der internationale Radweg der von der Innenstadt Feldkirch durch das Tostner Ried vorbei am neuen Rückhalteweiher Egelsee direkt ins Industriegebiet von Mauren führt.

Anschluss Brederis

Den Wunsch die Hauptfahrradroute vom Hirschgraben über die Kapfstraße und Runastraße weiter nach Rankweil-Brederis zu verlängern, scheiterte dieses Jahr aufgrund von Grundablöseverhandlungen seitens der Gemeinde Rankweil. Denn geplant ist die Verlängerung über die L 52 und den St. Anna Weg bereits seit einigen Jahren.

Radwegbeschilderung

„Es wurde schon sehr viel in Feldkirch für die Sicherheit der Radler getan wie beispielsweise die rote Straßenmarkierung bei gefährlichen Radwegüberfahrten, wie an der Carinagasse – Querung Liechtensteinerstraße. Weitere Maßnahmen wären die  Bevorrangung der Radfahrer bei Überfahrten an Kreuzungen, vor allem entlang von Hauptradrouten“, meint Tanja Egger. Außerdem plane das Land Vorarlberg eine landesweite Radwegebeschilderung auf den Hauptradrouten einzuführen. Ein Konzept dazu sei in Bearbeitung und könne, wenn alles gut geht, spätestens 2014 umgesetzt werden, berichtet Tanja Egger die Fahrradbeauftragte der Stadt Feldkirch.

17 Fahrradabstellplätze

„Speziell im Stadtgebiet bin ich mit den hochwertigen 17 Fahrradabstellplätzen für rund 200 Fahrräder sehr zufrieden. Wenn auch teilweise weitere Abstellplätze noch von den Radlern gewünscht werden“, berichtet Tanja Egger. Gerade die überdachte Radabstellanlage beim Busplatz sei sehr beliebt und nach neuestem Stand der Technik 2009 errichtet worden. Weitere Abstellplätze werden im Laufe des Sommers noch mit komfortablen Bügeln ausgestattet. Stolz berichtet sie auch von der „Fahrradservicebox für Fahrräder“ beim Katzenturm vor dem Mobilpunkt. Hier ist Jedermann Werkzeug für kleine Reparaturen vorhanden und es steht eine tolle Fahrradpumpe (mit Kompressor) rund um die Uhr zur Verfügung.

Bewusstseinsbildung

Sehr wichtig ist der Bereich des Mobilitätsmanagements, um ein Bewusstsein zu einer umweltfreundlichen Mobilität zu schaffen. Dies fängt schon im Kindesalter an. „Die Stadt Feldkirch unterstützt deshalb auch die Umsetzung von nachhaltigen Projekten, wie beispielsweise die schoolwalker an den Volksschulen (Sammeln von Meilen, welche zu Fuß oder mit Bus „gegangen“ wurden) und das Kinderzügle an den Kindergärten (ein Hol- und Bringdienst zu Fuß)“ freut sich Tanja Egger. Immer vorne mit dabei ist die Stadt beim landesweiten Fahrradwettbewerb und möchte Bürgerinnen und Bürger dazu bewegen mitzuradeln. Dieses Jahr haben sich bereits schon über 700 Teilnehmer für den Bewerb angemeldet!

Bakk. tech. Tanja Egger:

Tanja Egger kommt aus Bludenz, ist 31 Jahre jung und hat in Wien an der Universität für Bodenkultur Umwelt- und Bioressourcen-Management studiert. Zwölf Jahre hat sie in Wien verbracht und zuletzt in einem Forschungsinstitut in den Bereichen Stadtplanung und Mobilität in Schwechat gearbeitet. Nun pendelt sie seit ihrer Rückankunft ins Ländle im vergangenen Jahr mit dem Zug zwischen Bludenz und Feldkirch. Sie ist in der Stadtplanungsabteilung der Stadt Feldkirch in der Verkehrsplanung und im Mobilitätsmanagement sowie als Fahrradbeauftragte mit großem Engagement tätig.

Hauptradrouten als Radschnellverbindungen für den Alltagsradler durch bzw. ab Feldkirch Innenstadt:

Richtung Altenstadt – Rankweil 4 km: Hirschgraben, Fidelisstraße, Mutterstraße, Rebberggasse, Tafernstraße, Rankweil (Vorderland).

Richtung Gisingen – Meiningen 3,1 km: Hirschgraben, Churerstraße, Kapfschlucht, Illdamm, Noflerstraße, Stadionstraße, Oberer Riegel, Gatterweg, Radweg entlang des Hochwasserrückhaltebeckens und Baggerseen, Meiningen.

Richtung Gisingen – Brederis 4 km: Hirschgraben, Churerstraße, Kapfschlucht, Kapfstraße, Runastraße.
Lückenschluss mit Anbindung St. Anna Weg für 2013 vorgesehen.

Richtung Tosters – Liechtenstein 4,1 km: Hirschgraben, Churerstraße, Kapfschlucht, Vereinigungsbrücke, Breiter Wasen, Kreuzäckerweg, Schännisstraße, Böschenmahdstraße, Egelsee, Mauren.

Richtung Tisis 3 km: Hirschgraben, Churerstraße, Liechtensteinerstraße, Proßwaldenstraße, Wolf Huber Straße, Josef Mähr Straße, Grißstraße.
Wunschtrasse mit Weiterführung nach Liechtenstein: ab Grißstraße entlang der Bahntrasse nach Schaanwald.

Richtung Nofels, Bangs – Schweiz 6 km: Hirschgraben, Churerstraße, Kapfschlucht, Vereinigungsbrücke, Illdamm, St. Johannesgasse, Magdalenastraße, Rheinstraße, Bangs, Schweiz.

Richtung Nofels – Liechtenstein 5 km : Hirschgraben, Churerstraße, Kapfschlucht, Vereinigungsbrücke, Illdamm, Rheinstraße, Sebastian Kneipp Straße, Ruggell

In Richtung Walgau: Hirschgraben, Herrengasse, Domplatz, Neustadt, L190, regionale Radverbindungen.

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