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Internationale Erfolge

Abfallentsorgung: VKW-Tochter verbucht internationale Erfolge am Markt für Anlagenbau für Abfallwirtschaftszentren.

Die VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH., eine 100-prozentige Tochter des Energieunternehmens VKW, reüssiert derzeit am Markt für Anlagenbau für Abfallwirtschaftszentren in Europa. Mittelfristig, so der operative Geschäftsführer Peter Müller bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Bregenz, „soll der Umsatz von für heuer erwarteten 60 bis 70 Mill. S (bis 5,1 Mill. Euro) verdoppelt werden“.

„Tuttosaurus“ tauften die Techniker ein grünes Ungetüm, das derzeit in der Schlosserei der Vorarlberger Kraftwerke (VKW) in Bregenz vorgefertigt und in Kürze zur Endmontage in Europas größtes Kompostwert in Istanbul geliefert wird. Der erste Namensteil geht auf den Konstrukteur (Tuttner) zurück, der zweite lässt die Ausmaße erahnen: Die an einen Schaufelbagger erinnernde Kompost-Umsetzmaschine ist rund fünf Meter hoch und 32 Meter lang. In Istanbul sollen mit zwei derartigen Geräten pro Jahr 300.000 Tonnen biogene Abfälle zu Kompost verarbeitet werden.

Müller und die VKW-Vorstände Otto Waibel und Leo Wagner, die vor rund drei Jahren die damalige Firma Vogel & Müller übernahmen, rechnen mit einem „explodierenden Markt in den kommenden Jahren“. Zahlreiche Länder in Europa schränken die thermische Abfallbehandlung ein und fordern eine möglichst hohe Verwertung, um die Deponiemengen zu verkleinern, erklärte Müller zum Hintergrund.

So sei vor kurzem der erste Bauabschnitt des Abfallwirtschaftszentrums in Hannover fertiggestellt worden, für das die VKW Anlagenbau und Umwelttechnik den Rottepark für die Bioabfall-Kompostierungsanlage geplant und errichtet hat. Nun erhielt die Vorarlberger Firma den Zuschlag für die zweite Baustufe für die Nachbehandlung von 86.000 Tonnen Gärresten pro Jahr. Das Gesamtauftragsvolumen beträgt 60 Mill. S. Über weitere 80 Millionen für die Stufe 3 werde demnächst entschieden.

Die VKW-Tochter setzt auf schlanke Kosten- und Personalstrukturen. Zur Kernmannschaft gehören derzeit lediglich acht Mitarbeiter. Allerdings stehen neben externen Freelancern auch Mitarbeiter aus Entwicklung, Fertigung und Projektmanagement aus den anderen VKW-Bereichen im Bedarfsfall zur Verfügung.

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