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"Interessanter Mann" zum EHC

Tom Pokel wechselte nach Feldkirch, nun braucht Eis-hockey-Nationalliga-Vizemeister EHC Lustenau einen neuen Mann an der Bande. Nicht mehr auf dem Eis, aber drum-herum spielt sich die Eishockey-Nationalliga im Ländle ab.

Jeder Verein will schauen, dass er seine Schäfchen vor dem Sommer noch ins Trockene bringt.

Ins Fäustchen lachen kann sich der EHC Feldkirch 2000, er hat mit Tom Pokel (vom EHC Lustenau) bereits einen neuen Trainer und mit Markus Seidl (von Salzburg) einen neuen Torhüter. „Zwei bis drei Vorarlbeger Spieler möchten noch zu uns kommen“, so Manager Michael Lampert, „es kann sein, dass wir auch nur mit zwei Ausländern in die neue Saison starten“. Im Prinzip stehe das Team.

Pokel ohne Option

Glücklich sind die Feldkircher über den ihren neuen Coach Pokel, der den alten EC Feldkirch ja schon einmal trainiert hatte. „Ich glaube, ihn hat gereizt, dass wir sieben Spieler unter 24 Jahre haben. Tom ist ein Arbeiter, der will etwas bewegen“, sieht Lampert Pokels Beweggründe für den Wechsel. „Eine Option wie auch immer hat Tom bei uns nicht, er hat einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben“, so Lampert.

Denn EHC Lustenau-Präsident Werner Alfare hatte als einen Grund für die Trennung angeführt, dass sein Verein nicht bereit war, Pokel einen Vertrag mit Ausstiegsoption zu gewähren, falls der Kanadier noch ein besseres Angebot aus einer höheren Liga erhalten würde.

Interessant & altbekannt?

„Natürlich haben wir schon vorgesorgt“, lässt Präsident Werner Alfare anklingen, dass ein neuer Mann bereits vor der Tür steht. Nach einem Gespräch nächste Woche solle mit dem „interessanten Mann“ alles fi nalisiert werden. Sicher interessant und auch denkbare Kandidaten wären Kjell G. Lindqvist und Jorma Siitarinen, die beide schon im Ländle waren. Mit Jouko Myrrä ist ebenfalls noch ein Gespräch offen, die möglichen Neuzugänge Bernhard Bock (Zell-Goalie) und Jaako Niskavaara (Salzburg-Verteidiger) spitzen noch auf einen Platz in der Ersten Liga. Außerdem möchte Alfare noch mit dem neuen Trainer beraten. Zwei Ausländerplätze hat der EHC zu vergeben, allein Timo Harjula hat einen laufenden Vertrag.

Beim EC Dornbirn wurde der zuletzt sehr umstrittene Michael Komma als Trainer bestätigt. Werner Brunold will indes erst bei der Jahreshauptversammlung in zwei Wochen sagen, ob er den Bulldogs weiter als Präsident zur Verfügung steht.

Beim EHC Bregenzerwald dreht sich alles um die Torhüterfrage: Kommt Jens Loden wieder in den Wald oder bleibt er in Schweden? Mit Trainer Hans Hnasson ist man am verhandeln, wobei den Wäldern ein zusätzlicher Sponsor sicher helfen könnte. „Wir versuchen, wieder drei Top-Legionäre zu bekommen“, zeigt sich Präsident Guntram Schedler angriffslustig.

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