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Intention der EU ist in Vorarlberg fehl am Platz

Schwarzach - "Die Vorarlberger ÖVP", so Energiesprecher Thomas Winsauer, "steht der – von der EU geforderten – eigentumsrechtlichen Entflechtung von Netzbetreibern und Kraftwerksbetreibern ("Ownership-Unbundling") sehr kritisch gegenüber".

Die ÖVP habe dies auch schon mehrfach und vehement bei den entsprechenden Stellen deponiert. Die Intention der EU – durch einen besseren Zugang der kleineren Mitbewerber zu den Netzen der großen Konzerne soll der Strompreis sinken – mag gesamthaft gesehen ja vernünftig sein. „In Vorarlberg müsse durch diese Maßnahme aber tendenziell mit einer Erhöhung der Strompreise gerechnet werden!“ so Winsauer.

Bei der Realisierung des Ownership-Unbundling kann nämlich nicht ausgeschlossen werden, dass in Österreich nationale Übertragungs-Netzbetreiber geschaffen werden müssen und in weiterer Folge die Netztarife in Österreich harmonisiert werden. „Da Vorarlberg bislang zu den Bundesländern mit den günstigsten Netztarifen zählt, ist eine Erhöhung der Netztarife wahrscheinlich!“ Die Absicht der EU, niedrigere Strompreise für die Verbraucher zu fördern, würde damit in Vorarlberg ins Gegenteil verkehrt!“

Winsauer hofft, dass die EU auch in dieser Frage mehr auf regionale Gegebenheiten Rücksicht nimmt und eine Lösung zu Stande kommt, die keine Verschlechterung für die Vorarlberger Bürgerinnen und Bürger bringt. „Vorarlberg hat auf dem Energiesektor vorbildhaft gewirtschaftet. Das Ziel der EU, möglichst niedrige Strompreise, ist in Vorarlberg seit langem Realität. Die EU sollte sich darauf konzentrieren, dass ihre Maßnahmen auch tatsächlich nur jene Konzerne und Länder treffen, die überhöhte Strompreise aufweisen!“ (Quelle: Aussendung ÖVP)

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