AA

Intensives Jahr für die Bergrettung: Schon 400 Einsätze

Die Bergrettung Vorarlberg hatte bereits 400 Alarmierungen dieses Jahr.
Die Bergrettung Vorarlberg hatte bereits 400 Alarmierungen dieses Jahr. ©VOL.AT/Rauch
Feldkirch - Für die Bergrettung Vorarlberg ist laut Landesleiter Martin Burger bis dato ein sehr intensives Jahr. Die Bergrettung wurde bereits 400-Mal alarmiert. In rund 20 Prozent der Fälle ging es um Wanderer, welche verstiegen oder zu erschöpft waren um weiterzugehen. 
Intensives Jahr für die Bergrettung in Vorarlberg
Rettungsaktion auf der Schesaplana

Mit rund 400 Alarmierungen ist es ein intensives Jahr für die Vorarlberger Bergrettung. In rund 15 bis 20 Prozent dieser Einsätze wurden verstiegene oder erschöpfte Wanderer aus ihrer Notsituation gerettet. Gegenüber VOL.AT erklärt Martin Burger, wie solche Situationen vermieden werden können.

PEAK Bergcheck

“Sicheres Vorarlberg” hat zusammen mit der Bergrettung Vorarlberg den PEAK Bergcheck entwickelt. Das Prinzip hinter dem Bergcheck ist simpel. Über Eselsbrücken sollen sich ungeübte Wanderer die wichtigsten Voraussetzungen für eine Wanderung merken. “Wie überall ist die Planung das A und O”, erklärt der Landesleiter. Weiter ist es wichtig, dass sich die Wanderer richtig einschätzen und sich nicht übernehmen. Natürlich spielt die Ausrüstung eine wichtige Rolle, sowie die Kontrolle, ob der Körper noch genug Kraft hat um weiterzugehen.

P = Planung
E = Einschätzung
A = Ausrüstung
K = Kontrolle

Im Ernstfall Bergrettung alarmieren

Laut dem Landesleiter der Bergrettung neigen Wanderer in Notsituation dazu, dass sie aus Scham die Bergrettung nicht alarmieren. “Es ist besser die Bergrettung zu alarmieren, wenn eine Person bemerkt, dass sie nicht mehr weiter kann”, erzählt Burger. So werden die Personen dann einfach von der Bergrettung aus ihrer prekären Lage gerettet. Schlimmer ist es, wenn Personen obwohl sie erschöpft sind, einfach weitergehen. Denn dann kann es sein, dass sie Fehler machen und abstürzen.

 

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Intensives Jahr für die Bergrettung: Schon 400 Einsätze
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen