Integration muss gelebt werden

"Integration kann nicht verordnet, sondern muss gelebt werden - und braucht Zeit. Es gilt positive Entwicklungen zu fördern, aber auch Integration einzufordern". O-Töne

Dieses Fazit zog Landesrat Erich Schwärzler heute, Dienstag, bei der Präsentation des Berichtes “Integrationsarbeit in Vorarlberg”, der im Auftrag des Landes unter Federführung von “okey.zusammen leben”-Leiterin Eva Grabherr erarbeitet wurde.

Der Bericht ortet in der Integrationspolitik einen Paradigmenwechsel von der “Ausländerpolitik” hin zu einer “Gesellschaftspolitik in einem Land mit Zuwanderung”. Dieser Wandel wird auch in der Geschäftseinteilung des Amtes der Landesregierung berücksichtigt, so LR Schwärzler. Weiters sei geplant, Deutschkurse für Kinder, die gemeinsam für die Eltern auf Stadt- und Gemeindeebene angeboten werden, finanziell zu unterstützen.

Darüber hinaus stellte Schwärzler klar, dass die laut Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz verlangte Integrationsvereinbarung von den Migrantinnen und Migranten einzuhalten ist: “Wer in unser Land kommt, muss diese Vereinbarung erfüllen. Wer hier leben will, muss sich bemühen die deutsche Sprache zu lernen und die Gesetze und Werte unseres Landes mittragen.”

“okey.zusammen leben”-Leiterin Grabherr verwies auf Fortschritte im Integrationsangebot in den letzten Jahren. So gibt es schon in mehreren Gemeinden Integrationsleitbilder bzw. Integrationsausschüsse, auch die Zahl der Deutsch-Kursangebote nimmt laufend zu. Viel zu tun gebe es dagegen noch etwa in der Elternarbeit mit Mitgrantenfamilien und in der Zusammenarbeit mit Migranten-Vereinen und Initiativen. Auch der Arbeitsmarktzugang für jugendliche Migrantinnen und Migranten sowie Fragen der Antidiskriminierung und der kulturellen und sozialen Anerkennung werden in dem Integrationsbericht als wichtige Handlungsfelder genannt.

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