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Inszenierte "eiskalte" Fotografie

Gerda im Eis
Gerda im Eis ©kuehmaier
Inszenierte Fotografie

Bregenz. In der derzeitigen Ausstellung in der Galerie K12 zeigt Gerda Haas ihre inszenierten Fotografien.

Anknüpfend an ihre zahlreichen Serien inszenierter Fotografie, in denen sich sich mit weiblicher Selbstdarstellung beschäftigte, lotet sie nun mit ihrer neuen Serie “Gerda im Eis” die Frage nach Zeugung und Sterben, Sexualität und Vergänglichkeit, Erotischem und Morbidem aus.
“Die Fragmente meines Körpers, unter einer dicken Eisschicht eingeschlossen, gebe ich in einer warmen Farbigkeit wieder, in der noch Leben steckt. Warmes Sonnenlicht durchdringt das Eis, und es bleibt offen, ob es die Kraft hat, das Eis zu schmelzen, und den Körper zu befreien”, so Gerda Haas.
Die Ambivalenz, die diese Bilder aufzeigen, zwischen der Anziehung, die ein nackter Frauenkörper auf Männer ausübt, und die Abscheu, die sich einstellt, wenn man an eine Wasserleiche denken muss, an vor Kälte und Luftmangel abgestorbene Körperteile, das ist der Spielraum, in dem sich diese Serie bewegt.

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