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Insolvenzen in Salzburg stark gestiegen: Die zehn größten Firmenpleiten

Wien, Salzburg - Nach wie vor kämpft eine steigende Zahl von Unternehmen ums Überleben. In den ersten drei Quartalen 2009 habe sich die Zahl der Insolvenzen in Österreich um 5,9 Prozent erhöht, berichtete der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Donnerstag. In Salzburg nahmen die Zahlungsausfälle mit 13,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr besonders stark zu.

“Vor dem Sommer 2010 wird es zu keinem spürbaren Rückgang der Insolvenzen kommen”, erwartet Peter Lohberger vom AKV. “Die Wirtschaftskrise ist sicher noch nicht vorbei.”

Zwischen Jänner und September legten die Unternehmensinsolvenzen mit einem Zuwachs von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum wesentlich deutlicher zu als die Privatinsolvenzen mit einem Plus von 4,9 Prozent. Die Verbindlichkeiten der österreichischen Betriebe erhöhten sich dem Gläubigerschutzverband zufolge um 29,3 Prozent auf 3,88 Mrd. Euro. Von den Firmenpleiten waren rund 24.300 Dienstnehmer betroffen.

Besonders krass nahmen die Zahlungsausfälle in Oberösterreich (+16,4 Prozent) und Salzburg (+13,1 Prozent) zu. Dort wirkten sich die örtliche Nähe und die wirtschaftliche Verbundenheit mit Deutschland deutlich aus. Dieser Trend werde sich in Oberösterreich weiter fortsetzen. “Vor der Landtagswahl sind sicher einige Insolvenzen nicht beantragt worden, die nun in den kommenden Wochen zu erwarten sind”, so Lohberger.

Die meisten Insolvenzfälle (780) gab es in der Bauwirtschaft – allerdings war der Zuwachs heuer in den ersten neun Monaten mit 2,3 Prozent unterdurchschnittlich. Die massivsten Steigerungen wies die Medienbranche aus: die Zahl der Insolvenzen im Bereich Papier, Druck und Verlage erhöhte sich um 25,9 Prozent auf 228 Verfahren. Hart getroffen wurden auch die Sektoren Transport (+14,6 Prozent) sowie Gaststätten und Hotellerie (+5,7 Prozent).

Die 10 größten Unternehmensinsolvenzen in Salzburg seit Jahresbeginn 2009:

(nach Passiva)

1. non-ferrum Metallpulver GmbH & Co KG, Salzburg, 39,0 Mio. Euro

2. Delunamagma Immobilien GmbH, Salzburg, 16,0 Mio. Euro

3. Henhapl Holding GmbH und KR Arnold Henhapl, Salzburg, 15,5 Mio. Euro

4. Salzburger Leichtmetallgießerei, Bürmoos, 8,7 Mio. Euro

5. Bacher Transport GmbH & Co KG, Gries, 6,9 Mio. Euro

6. TB Tiefbau GmbH, Flachau, 5,6 Mio. Euro

7. Tanzenberger & Wieland Gesellschaft m.b.H & Co KG, Oberalm, 5,3 Mio. Euro

8. Enzersberger Metallfertigungstechnik GmbH, Thalgau, 4,7 Mio. Euro

9. Beco Schleifmittel GmbH, Thalgau, 4,4 Mio. Euro

10. Penta Hotel Betriebsführungsgesellschaft mbH, Salzburg, 3,7 Mio. Euro

Quelle: AKV Europa/Wien

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