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Initiative für „Alten Bahnhof“

Bahnhaltestelle Markt
Bahnhaltestelle Markt ©Gemeinde Lustenau
Lustenau. GR Haller will um die Zughaltestelle Lustenau-Markt kämpfen.

„Der Alte Bahnhof darf nicht sterben“, lautet das Ziel des Lustenauer Verkehrsgemeinderats Dietmar Haller dafür: Im Zuge des Neuausbaus der Bahnlinie St. Margrethen – Bregenz wird die neue Eisenbahnbrücke angehoben und zehn Meter nach Süden verlegt. In diesem Zusammenhang ist die Auflassung der Bahnhaltestelle „Lustenau-Markt“ („Alter Bahnhof“) geplant. Dies muss, laut  Verkehrsgemeinderat Dietmar Haller (ÖVP), unbedingt verhindert werden:

„Seit dem neuen Fahrplan 2010 fahren bereits 36 Züge pro Tag auf der Strecke St. Margrethen – Lustenau – Bregenz. Das Zugangebot wird laufend ausgebaut“, meint Haller. Außerdem liege die Haltestelle „Markt“ mitten im dicht besiedelten Gebiet – im Gegensatz zum „Neuen Bahnhof“ am Ortsrand. Wäre der neue Bahnhof die einzige Haltestelle, würde sich für die Anrainer die Wegstrecke um rund 800 Meter verlängern.

Eine weitere große Bedeutung der Haltestelle sieht Haller, wenn die von der Marktgemeinde Lustenau schon lange geforderte Bahnverbindung nach Dornbirn über Lauterach geöffnet wird: „Damit hätte der Norden Lustenaus optimale Schienenverbindungen in die Hofsteig-Gemeinden, nach Dornbirnund ins Oberland.“

Der „Neue Bahnhof“ solle aber selbstverständlich auch bestehen bleiben und mit einer Fuß- und Radwegunterführung für den östlichen Teil Lustenaus besser zugänglich gemacht werden. Einziges Argument das gegen die Erhaltung des Haltestelle Lustenau-Markt spricht, sieht Haller bei den Kosten eines Umbaus der Haltestelle, da im Zuge der Anhebung der Brücke über den Rhein die Bahnsteige ebenfalls angehoben und neu gebaut werden müssten: „Diese Investition ist allerdings im Vergleich zu den Kosten anderer Projekte im öffentlichen Verkehr und im Straßenverkehr minimal, denn der Ober- und Unterbau des Gleiskörpers müssen ohnehin neu errichtet werden und es fallen somit nur die Bahnsteigkosten zusätzlich an“, führt Haller aus.

Unterschriftenaktion

Die Idee eines Erhalts des „Alten Bahnhofs“ wird grundsätzlich auch von FPÖ-Bürgermeisterkandidat Ernst Hagen geteilt: „Wenn ein Zukunftsprojekt von Bedeutung ist, mit schnellerem Zugang zur Bahn für die Bewohner der anliegenden Straßen und auch technisch machbar, sollte man sich das sehr wohl ansehen.“ Unterstützt wird Dietmar Haller in seinem Kampf um die Haltestelle von Verkehrsexperten Prof. Hermann Knoflacher.

In der heutigen Gemeindevertretungssitzung, am 25. Februar, will Haller einen Antrag zur Erhaltung und Aufwertung der Zughaltestelle Lustenau-Markt einbringen und parallel dazu eine Unterschriftenaktion in Lustenau starten.

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