Information als Motivation - Fördermöglichkeiten und Sparmaßnahmen

Markus Kaufmann vom Energieinstitut informiert über die Fördermöglichkeiten
Markus Kaufmann vom Energieinstitut informiert über die Fördermöglichkeiten ©Marktgemeinde Rankweil
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Beim Infoabend des e5 Teams Rankweil in Zusammenarbeit mit der Regio Vorderland konnten Betriebe aus Rankweil, Zwischenwasser, Röthis und Göfis in den Bereichen Energie, Mobilität und Naturraum viel Wissenswertes letzte Woche in Erfahrung bringen.
Ziel des Infoabends war es, Betriebe aufmerksam auf Fördermöglichkeiten zu machen und Sparmaßnahmen durch Effizienz und Potenziale aufzuzeigen. Sowohl handwerkliche Betriebe als auch Dienstleistungsbetriebe und Architekten waren anwesend. Nicht nur für Betriebe sondern auch in der Politik stoßen diese Themen auf Interesse, Bgm. Ing. Martin Summer und die Gemeinderäte Daniela Burgstaller, Daniela Ebner, Christoph Metzler sowie Thomas Krug verfolgten die Referate aufmerksam.

Impulsreferate
Markus Kaufmann vom Energieinstitut Vorarlberg betonte, dass die Abhängigkeit der Energie und die stetig steigenden Preise durch Effizienz minimiert werden können und sollen. Als tolles Praxisbeispiel stellte Markus Tschegg (technischer Leiter bei der Lebenshilfe Vorarlberg) den Sunnahof in Tufers vor. Durch eine gute Planung mit Solarenergie, Biomasse und einer entsprechenden Dämmung ist das vor 10 Jahren erbaute Wirtschaftsgebäude immer noch ein Vorzeigebeispiel.

“Mit dem Rad zur Arbeit”, so lautet das Motto des diesjährigen, landesweiten Fahrradwettbewerbes. Martin Reis vom Energieinstitut Vorarlberg weiste auf die verschiedenen Aspekte, wie z.B. Gesundheit und Fitness, und somit auf die Vorteile für Betriebe bei einer Teilnahme beim Fahrradwettbewerb hin.

Was die Zertifizierung Ökoprofit bedeutet, welche Vorgaben damit verbunden sind und welchen Nutzen Firmen davon haben können, stellten Gerda Schmid vom Land Vorarlberg und Susanne Entner von der Dachdeckerei und Spenglerei Entner / Rankweil vor.

Die Idee der Stiftung “Natur und Wirtschaft” aus der Schweiz ist, Firmenareale durch Umgestaltung mit Blumenwiesen, Feuchtbiotopen oder begrünten Dachflächen in naturnahe Inseln umzufunktionieren. “Die naturnahe Gestaltung des Betriebsgeländes ist ein Mehrwert für das Unternehmen und für die Mitarbeiter/-innen und praktisch die Visitenkarte eines Betriebes”, so Anastas Odermatt von der Stiftung “Natur & Wirtschaft”.

Dietmar Haller vom Verkehrsverbund Vorarlberg stellte unter anderem ein “Einstiegs-Paket” vor. Für Betriebe gibt es die Möglichkeit, noch vor Dienstantritt an die künftige Mitarbeiterin, den künftigen Mitarbeiter ein Ticket für Bus und Bahn für zwei Wochen sowie einen persönlichen Fahrplan zu senden. Somit kann kostenlos getestet werden, wie die Verbindungen zwischen Arbeitsplatz und Zuhause funktionieren.

Abschließend konnte bei einem Imbiss gemütlich mit den Experten persönlich Kontakt aufgenommen und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Am Marktplatz 1,6830 Rankweil, Austria

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