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Industrie: Geschäftslage ist sehr gut

Bregenz - Die Industrieunternehmen Vorarlbergs beurteilten die Geschäftslage im vierten Quartal 2006 durchwegs als sehr gut.

Das ergab die regelmäßig von der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) und der Industriellenvereinigung (IV) durchgeführte Umfrage. Beim so genannten Geschäftsklima-Index (Mittelwert der Antworten zur momentanen Geschäftslage und zur Geschäftslage in sechs Monaten) erreichte Vorarlberg den seit langem höchsten und österreichweit besten Wert von 52,8 Prozent.

An der Umfrage beteiligten sich 53 Industrieunternehmen mit insgesamt 21.017 Beschäftigten. 80 Prozent der Betriebe sprachen von einer gegenwärtig positiven Geschäftslage. 68 Prozent hielten die Geschäftslage für stabil, 29 Prozent erwarteten eine Verbesserung. Lediglich drei Prozent der befragten Firmen erwarteten eine Verschlechterung in den nächsten sechs Monaten. Mehrheitlich sprachen die Unternehmen von gut gefüllten Auftragsbüchern (70 Prozent). Laut der Umfrage boomt vor allem der Export: 75 Prozent der Firmen bezeichneten die Lage für Aufträge aus dem Ausland als „gut“.

Besonders gut läuft es laut der WKV-Umfrage derzeit für die Maschinen- und Metallindustrie. Diese Branche freut sich über eine gute aktuelle Geschäftslage, volle Auftragsbücher und eine gute Auslandsauftragslage. Gute Werte werden auch aus der Elektroindustrie vermeldet, ebenso aus der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. In der Textilbranche ist laut WKV-Umfrage trotz der insgesamt weiterhin schwierigen Gesamtsituation ein positiver Trend festzustellen.

Auch die Beschäftigungssituation dürfte sich in den Industrieunternehmen positiv entwickeln. Keines der befragten Unternehmen glaubt, seinen Mitarbeiterstand in den nächsten drei Monaten reduzieren zu müssen. Die Entwicklung der Verkaufspreise schätzten die an der Umfrage beteiligten Firmen wesentlich besser ein als in den vergangenen Quartalen. Erstmals beurteilten die Unternehmen diesen Wert mehrheitlich wieder positiv. Die Ertragssituation derzeit sahen 54 Prozent als zufrieden stellend an, auch wenn nur acht Prozent eine Verbesserung im nächsten halben Jahr erwarteten.

WKV-Spartenobmann Christoph Hinteregger warnte dennoch vor zu großer Euphorie. Der internationale Wettbewerbsdruck könne trotz der erfreulichen Umfrageergebnisse auch in Vorarlberg zu Insolvenzen führen, so Hinteregger und verwies auf den Konkurs der Wirkwarenfabrik Wolff in Hard (Bezirk Bregenz).

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