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Indonesien: Flugzeugbrand untersucht

Nach dem Flugzeugbrand auf der Insel Java haben Luftfahrtexperten am Donnerstag mit der Untersuchung der Unglücksursache begonnen. Riesige Windböe |  

Die Blackbox, mit der die Flugdaten und Gespräche im Cockpit aufgezeichnet werden, war am Mittwochabend geborgen worden. Stunden vorher hatten sich 118 der 140 Insassen in Yogyakarta auf Java aus der brennenden Maschine ins Freie gerettet. Über die Zahl der Toten herrschte Unklarheit. Die betroffene Fluggesellschaft Garuda sprach am Donnerstag von 21 Toten. Ein Flugzeuginsasse werde noch vermisst.

Die Boeing 737-400 war am Mittwochmorgen bei der Landung in Brand geraten, über die Landebahn hinausgeschossen und in einem Reisfeld völlig ausgebrannt. Überlebende berichteten von heftigen Schwankungen und Rauch in der Kabine unmittelbar vor der Landung.

Indonesische und australische Ermittler haben am Donnerstag die Trümmer der tags zuvor verunglückten Boeing 737 untersucht und die Identifizierung der mindestens 21 Toten fortgesetzt. Zwei Personen galten nach dem Unglück auf der Insel Java noch als vermisst. Rund 115 Insassen überlebten das Unglück mit zum Teil schweren Verbrennungen. Die Maschine schoss bei der Landung über die Landebahn von Yogyakarta hinaus und ging in Flammen auf.

Die beiden Flugschreiber der Unglücksmaschine wurden inzwischen geborgen und sollen in Australien untersucht werden, wie die Ermittler mitteilten. Bis jetzt sei nur klar, dass es keine Hinweise auf Sabotage oder eine Explosion als Unglücksursache gebe, erklärte Chefermittler Joseph Tumenggung. Ein italienischer Journalist berichtete, die Maschine sei bei der Landung viel zu schnell gewesen. Der Pilot habe nicht mehr stoppen können.

An der Identifizierung der Toten wirkten auch australische Experten mit, da unter den Opfern fünf Australier vermutet werden. Einige Leichen waren bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, so dass die Gerichtsmediziner auf DNA-Analysen oder Gebissabdrucke warten mussten. Bis Donnerstag konnten 16 der 21 geborgenen Toten identifiziert werden.

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