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Indians kämpfen für einen Platz

Die Indians hoffen, dass auch ab Frühjahr wieder Baseball in Dornbirn gespielt werden kann.
Die Indians hoffen, dass auch ab Frühjahr wieder Baseball in Dornbirn gespielt werden kann. ©cth
Der Baseballverein wird der Stadt in den nächsten Tagen einen Lösungsvorschlag präsentieren. Dornbirn. Wenigstens sportlich fing das neue Jahr für die Dornbirn Indians gut an.
Indians kämpfen für einen Platz

Gleich fünf Indiansspieler (Mike Boateng, Joachim Frick, Daniel Mierer, Simon Plagg und Patrick Steinkellner) haben von der ABF die Einberufung in den erweiterten Kader des Baseball-Nationalteams erhalten. Den auserwählten Athleten bietet sich nun die große Chance, die Farben Österreichs bei der B-Pool EM im eigenen Lande, Ende Juli, zu repräsentieren. Und auch in der Radsport-Messehalle wird aktuell fleißig Baseball trainiert. Der Nachwuchs trifft sich hier jeden Donnerstag zum Training. Allerdings schwebt über all dem die große Sorge der Trainingsplatzfrage. Dass auch im Frühjahr, wenn es wieder nach draußen geht, optimale Trainingsbedingungen für die Sportler möglich sind, dafür kämpft der Verein aktuell. Die VN-Heimat berichtete kürzlich, dass die Indians ab Frühjahr in Dornbirn keinen Platz mehr zum Trainieren haben. Indians Pressesprecher Helfried Lambauer erklärte damals: „Durch die schlechten Sicherheitsvorkehrungen auf der Sportanlage Rohrbach und der Expansion sowohl des Baseballvereins als auch des Fußballclubs Admira, kam es in den letzten zwei Jahren zunehmend zu einer Gefährdung durch herab fallende Baseballs“. Die Admira teilte mit, dass die Anlage bis Jahresende verlassen werden muss. Nun drängt die Zeit. „Was jedem Fußballverein und auch anderen Sportvereinen zugestanden wird, bleibt uns versagt“, bedauert Lambauer. Nachdem der Bürgermeister den Indians mitgeteilt hat, dass die Stadt kein geeignetes Areal zur Errichtung eines Baseballfeldes besitzt, wurde diesen nahegelegt, sich selbst auf die Suche nach einem passenden Grundstück zu machen. Diese Suche blieb bis dato ohne Erfolg und die Indians müssen über Alternativen nachdenken, die einen weiteren Spielbetrieb, und so auch die weitere Existenz des Vereines, ermöglichen. Für die vielen jungen Nachwuchssportler eine belastende Situation. In den nächsten Tagen werden die Verantwortlichen des Vereines, der Stadt einen Vorschlag vorlegen, der einen reibungslosen und gefahrlosen Parallelspielbetrieb aller ansässigen Vereine auf der Sportanlage Rohrbach ermöglichen würde.

Die Lösung

Der Lösungsvorschlag sieht eine Rotation des Feldes um 90 Grad vor, somit geht ein Großteil der Foulballs auf eine angrenzende Wiese nieder und zumindest am Hauptfeld kann somit ein Parallelbetrieb stattfinden. Der Vorschlag beinhaltet auch mehrere Ballfangnetze, um die Sicherheit zusätzlich zu erhöhen. Als Zugeständnis an den Fußballclub soll das komplette Feld als Sandplatz ausgeführt werden. Die Kosten für diesen Umbau betragen in etwa nur die Hälfte der angenommenen Kosten für eine neue Zaunanlage. Der Verein würde auch einen Teil der Kosten mittragen. „Jetzt ist Eile geboten, denn die Spielsaison ist nur mehr wenige Wochen entfernt“, so Lambauer und hofft auf eine gute Lösung im Sinne der vielen jungen Baseballsportler in Dornbirn.

Info: Die Sportanlage Rohrbach ist Eigentum der Stadt Dornbirn und wird vom Fußballclub Admira Dornbirn gepachtet. Die Indians sind sozusagen in Untermiete, und durften bisher den Sandplatz von April bis Ende September benützen. Im vergangenen Jahr wurde der Verein verständigt, dass wegen Gefährdung bis Jahresende die Sportanlage verlassen werden muss.

Umfrage: Wieso spielst du gerne Baseball bei den Indians?

Christoph Moll, 13 Jahre, Dornbirn:
Ich bin jetzt erst seit Herbst dabei, finde den Sport aber einfach cool. Es ist so vielseitig. Man kann viel rennen, werfen und es ist toll, dass man auch später gut in den Sport noch einsteigen kann.

Kai Aicher, 14 Jahre, Dornbirn:
Mir gefällt, dass man so viele verschiedene Bereiche trainiert. Laufen, Fangen und das alles macht sehr viel Spaß. Wir haben im Verein ein tolles Miteinander und sehr nette Trainer.

Laura Thoma, 10 Jahre, Dornbirn:
Ich habe damals im Gemeindeblatt von den Indians gelesen und spiele nun seit ca. einem Jahr Baseball. Mir gefällt eigentlich alles an dem Sport und es ist einfach etwas ganz Besonderes.

Konstantin Malling, 6 Jahre, Dornbirn:
Ich habe meinem Bruder immer beim Training zugeschaut und mir hat das sehr gut gefallen. Nun war ich alt genug und darf jetzt auch mitspielen. Baseball ist einfach mein Lieblingssport.

Phillip Fitz, 10 Jahre, Lustenau:
Ich habe Baseball zum ersten Mal in einem Film gesehen und war gleich fasziniert. Es ist einfach ein total lässiger Sport und wir haben auch untereinander im Verein immer sehr viel Spaß.

 

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