„In Punkto Sicherheit dem Standort gerecht werden“

©Jürgen Beiser und Markus Waibel vor einer der neuen Anlage.
Für einen Betrieb, der wie die Firma Beiser mit Chemikalien arbeitet, hat die Rücksichtnahme auf die Umwelt oberste Priorität. Das gilt für die Betreiber, für die Mitarbeiter und natürlich auch für die Anrainer.

Dem Beiser-Team war es ein zentrales Anliegen, den Betrieb in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit auf den höchsten Stand der Technik zu bringen. Dies brachte auch den positiven Nebeneffekt, dass Energie und Rohstoffe eingespart werden und die Lebensdauer von Bausubstanz und Maschinen verlängert wird.

In den Trommelanlagen wird die Abluft direkt an der Quelle abgesaugt. Für jeden Brandabschnitt gibt es eine eigene Zu- und Abluftanlage. Beiser und die mit der Ausführung betraute Klimatechnikfirma Hörburger sind zurecht stolz auf diese topmoderne Anlage.

Neben der erwähnten Absaugung gibt es noch einen weiteren entscheidenden Grund für das Vermeiden von Geruchsentwicklungen: Die installierten Luftwäscher, in denen keine üblichen Filter eingebaut sind, sondern Wasser in den Luftstrom eingespritzt wird, um Aerosole und Partikel verschiedener Stoffe auszuwaschen.

Mehraufwand für Sicherheit

Das Zurückhalten von Leckagen und allfälligem Löschwasser ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Neubauten gewesen. Durch Barrieren einerseits und deren Erhöhungen andererseits lässt sich das Erdgeschoß bei Bedarf einen Meter hoch fluten. Gefreut haben sich Jürgen Beiser und Markus Waibel über die Äußerung eines Experten, der ihnen bestätigte, „schon früher vieles sehr richtig gemacht zu haben“.

Die jahrelange, durch frühere Baumaßnahmen gegebene Partnerschaft mit nahezu allen am Wiederaufbau beteiligten Firmen hat sehr geholfen. Beiser: „Das Wissen um unsere Bedürfnisse und Vorstellungen haben die größtenteils regionalen Unternehmen ja schon gehabt.“ Alle hätten gewusst, worauf es ankommt, seien auch unmittelbar nach dem Brand bereitgestanden und hätten gesagt: „Wir unterstützen euch, was braucht ihr, wir bringen es!“ Der Bauherr konnte sich auf die Betriebe verlassen.

Walter und Karin Erhart, Markus Waibel, Susanne Amann und Jürgen Beiser (v.l.n.r.).

Wichtigster Partner ermunterte

Als wichtigster Partner ermunterte die Geschäftsleitung der Höchster Beschlägefirma Blum die Galvanikfirma Beiser zum Weitermachen. „Für sie waren und sind wir sehr wichtig“, freut sich das Beiser-Team. Blum freut sich auch über die leichte Kapazitätssteigerung.

Lob ans Team

Großes Lob spricht Jürgen Beiser für sein gesamtes Team aus, welches mit enormem Einsatz und unermüdlichem Durchhaltevermögen hinter ihm gestanden ist und ihn in allen Belangen unterstützte.

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