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In einer Woche BM-Stichwahlen

In der Bregenzer Fußgängerzone herrschte am Samstag wieder Wahlkampf. Bürgermeister Linhart hat in einem Brief an alle Bregenzer eingestanden, die Niederlage vom 10. April als "deutliches Signal" verstanden zu haben.

Zwei Wochen nach der Vorarlberger Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl müssen am nächsten Sonntag (24.4.) in fünf Ländle-Kommunen die Bürgermeister in einer Stichwahl eruiert werde: Bregenz, Lustenau, Hard, Dalaas und Satteins. Am spannendsten dürfte der Ausgang des erneuten Urnengangs in der Landeshauptstadt Bregenz werden, wo ÖVP-Bürgermeister Markus Linhart gegen SPÖ-Herausforderer Michael Ritsch antritt sowie in Lustenau, der größten Marktgemeinde Österreichs, wo FPÖ-Bürgermeister Hans-Dieter Grabher vom ÖVP-Kandidaten Kurt Fischer in die Schranken gefordert wird.

In der Bregenzer Fußgängerzone herrschte heute, Samstag, voller Wahlkampf wie vor dem 10. April. Bürgermeister Linhart hat in einem Brief an alle Bregenzer eingestanden, die Niederlage vom 10. April als „deutliches Signal“ verstanden zu haben und künftig „mehr zuhören“ zu wollen: „Gerne würde ich für unsere Heimatstadt Bregenz weiterhin arbeiten“, warb der amtierende Bürgermeister um Vertrauen. Und seine Mitstreiter verteilten am Rand des Samstagmarktes u.a. rotbackige Äpfel mit blauem Aufkleber „Gut für Bregenz – Markus Linhart“. In unmittelbarer Nachbarschaft hatten die in kräftiges Rot gekleideten SPÖ-Wahlhelfer von Ritsch ihren Stand und versuchten Passanten sowohl für die Teilnahme an der Stichwahl als auch die Stimmabgabe für ihren Kandidaten zu motivieren. Als Besonderheit betrieben auch die Grünen einen „Danke-Stand“ für das gute Wahlergebnis. Eine grüne Stichwahlempfehlung für Linhart oder Ritsch wird es laut Stadt-Fraktionsobmann Gernot Kiermayr nicht geben.

Damit stehen die Bregenzer Grünen im Gegensatz zu ihren Parteifreunden in Lustenau. Dort hat der grüne Vizebürgermeister Bernd Bösch in einer Aussendung zwar klargestellt, dass die Grünen eine „dezidierte Wahlempfehlungen nicht für zeitgemäߓ halten. Er persönlich habe aber eine klare Präferenz für ÖVP-Kandidat Kurt Fischer, betonte Bösch: „Schon in der vergangenen Funktionsperiode war mit Kurt Fischer eine gute, konstruktive Zusammenarbeit möglich. Ich denke, dies lässt sich bei einem Bürgermeisterwechsel sicher fortsetzen. Für mich hat Kurt Fischer außerdem echte Handschlagqualität“.

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