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In der ewigen Stadt

Es hat Spass gemacht
Es hat Spass gemacht ©hpschuler
Gymnasiasten in n Rom

Wie jedes Jahr hatten auch heuer die Achtklässler des Gymnasiums Feldkirch als Maturaklasse die Ehre, eine Woche mit ihrem Religionslehrer Professor Wolfram Meusburger in Rom verbringen zu dürfen.

Bei der Abreise am Bahnhof Feldkirch waren alle froh, die eisigen Temperaturen in Vorarlberg gegen das mediterrane Klima Roms austauschen zu können. Nach beinahe dreizehnstündiger Zugfahrt kamen sie um neun Uhr am Tag darauf endlich in Rom an. Obwohl die Mehrheit noch sehr erschöpft von der anstrengenden Anreise war, zog es die jungen Leute wenig später schon in die Innenstadt zu den Kulturgütern Roms. Am ersten Tag stand der Sitz des römischen Bischofs, der Lateran, auf dem Programm. Aber noch bevor sie diesen besichtigen konnten, mussten laut Prof. Meusburger die zwei wichtigsten Weisheiten für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Rom gelernt werden:
1. “Wenns voll usschaut, gon mindestens nommol so viel Lüt inne!” und
2. “nur die oagna Händ im Hosasack dulda!”.

Am zweiten Tag besuchten die Gymnasiasten das Forum Romanum. In der dort gelegenen Kurie trafen sich über 700 Jahre lang die mächtigsten Männer der damaligen Welt. Während der Besichtigung des Kolosseums wurden sie dann beinahe von einer wildgewordenen Horde Paparazzi überrannt, die den römischen Bürgermeister verfolgten. Als sie durch das berühmte Schlüsselloch des souveränen Malteser Ritterordens schauen wollten wurde ihnen ein seltenes Spektakel zuteil: die normalerweise geschlossene Pforte des Ordens war aufgrund eines Transportes für kurze Zeit geöffnet und so konnten alle die Kuppel des Petersdoms in ihrer vollen Pracht bestaunen.

Sonntags besuchte die gesamte Gruppe – wie es sich gehört – die heilige Messe in der deutschen Nationalkirche. Kurz vor dem Mittagessen hatten alle noch die seltene Gelegenheit, seine Heiligkeit den Papst höchstpersönlich beim Angelusgebet zu beobachten. Gestärkt durch italienische Spezialitäten brach man zur Besichtigung des Pantheons auf. Natürlich warfen Schülerinnen und Schüler eine Münze mit der rechten Hand rückwärts über die linke Schulter in die Fontana di Trevi.

Am Montag quälten sich die Gymnasiasten die 551 Stufen zur Kuppel des Petersdoms hinauf. Die Aussicht war diese Mühe jedoch allemal wert! Am höchsten Punke angelangt genossen wir einen herrlichen Ausblick über den Vatikan und Rom. Abends fuhr die Gruppe noch mit der Metro zum Grabmal des heiligen Paulus, der Basilica San Paolo. Diese wirkt von außen relativ heruntergekommen, ist jedoch innerhalb umso prächtiger! Ihr Innenraum wird von Bildern von allen Päpsten der Geschichte umsäumt.

Tags darauf standen die Musei Vaticani auf dem Programm. Zuerst besuchten die Maturanten die beeindruckenden Sammlungen des Vatikans. Nachdem man die weltberühmte Capilla Sistina gesehen hatte mussten sich alle beeilen, um den Zug nach Frascati, einen Vorort Roms, der für seinen Wein berühmt ist, zu erreichen. Dort aßen die Hungrien Pizzas so groß wie Wagenräder und verkosteten auch den lokalen Wein.

Mittwochs verbrachte die 8a Klasse in Ostia Antica, dem antiken “Tor zu Rom”. Als abschließende Aufgabe der Projektwoche mussten alle die antiken Latrinen in Ostia suchen. Als Belohnung für ein Beweisfoto bekamen die Erfolgreichen ein Getränk spendiert. Den Nachmittag bekamen alle frei. Manche nützten ihn, um die Geschäftswelt Roms zu erkunden, andere aßen genüsslich ein Gelato auf der Spanischen Treppe und bewunderten den Ausblick über die Dächer Roms bei wolkenlosem Himmel.

Die Gruppe kehrte schließlich am Donnerstagmorgen nach Feldkirch zurück. Starr vor Kälte und todmüde von der Fahrt waren die meisten wohl sichtlich froh, wieder zuhause zu sein. Alle Teilnehmer möchten sich auf diesem Wege bei Professor Meusburger für diese spaßige und unvergessliche Woche in der ewigen Stadt Rom danken!

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