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In den Maroni ist der Wurm drin!

Arbeiterkammer (AK) bemängelt die schlechte Qualität der in Wien angebotenen Maroni - Sie ließen sich schlecht schälen, seien schimmlig oder sogar wurmig.

In den Maroni ist – häufig – der Wurm drin: Ein Test der Arbeiterkammer (AK) bei 40 Wiener Anbietern habe ergeben, dass von zehn Maroni im schlechtesten Fall vier schimmelig oder wurmig waren, berichtete AK-Konsumentenschützer Heinz Schöffl am Donnerstag in einer Aussendung. Nur bei jedem siebenten Standler seien wirklich alle Edelkastanien in Ordnung gewesen. Außerdem ließen sich nur bei einem einzigen Anbieter alle Maronistücke leicht schälen.

Immerhin seien die Maroni nicht billig, so die AK: Kleine Stanitzel (fünf bis sieben Stück) kosten ein bis 1,10 Euro. Bei mittleren Packungen (acht bis zehn Stück) bewegen sich die Preise meist zwischen 1,50 und 1,60 Euro, das billigste Angebot war ein Euro. Für große Portionen (elf bis 15 Stück) müssen 1,40 bis 2,40 Euro bezahlt werden.

Die Arbeiterkammer verlangt nun von den Anbietern, dass zusätzliche Maroni zum Ausgleich der heurigen schlechten Qualität dazugegeben werden – speziell auch bei Kleinpackungen. Es sei zudem nötig, dass die Verkäufer die Edelkastanien vor der Abgabe an den Konsumenten sorgfältiger prüfen. Käufer sollten verdorbene oder nicht schälbare Maroni reklamieren.

Redaktion: Claus Kramsl

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