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In den Hochwasserschutz investiert Vorarlberg jedes Jahr Millionen

Bregenz. Hochwasserschutz ist und bleibt ein Investitionsschwerpunkt in Vorarlberg. Seit 2005 haben Gemeinden, Wasserverbände und Land Vorarlberg in Summe 321 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen investiert. Für das laufende Jahr sind 33 Mio. Euro budgetiert, bis 2020 sind insgesamt 227 Mio. Euro vorgesehen.
Rhesi hat oberste Priorität
Regulierung mit "Trittsteinen"

In Vorarlberg werden im heurigen Jahr 33 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert. Seit 2005 – dem Jahr des bisher letzten Hochwassers – waren es 321 Millionen Euro, informierten am Dienstag Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler (beide ÖVP).

Hochwasserschutz mit mehreren Aspekten

Bis 2020 sollen rund 400 Hektar Siedlungs- und Wirtschaftsfläche einen besseren Hochwasserschutz bekommen. Wallner betonte, dass das Land “integralen Hochwasserschutz” betreibe, “das heißt, dass wir auch eine räumliche Vorsorge treffen”.

Natürliche Hochwasserüberflutungsräume würden so gut wie möglich erhalten, wo dies erforderlich sei, würden neue geschaffen. Als aktuelle Projekte im heurigen Jahr nannte Wallner Vorhaben an Ill (5,9 Millionen Euro) und Lutz (3,8 Millionen Euro) oder auch an der Bregenzerach in Egg (3,2 Millionen Euro).

RHESI am Alpenrhein im Fokus

Die Sanierungsarbeiten an den Schutzdämmen am Alpenrhein wurden wie angekündigt rechtzeitig vor der Schneeschmelze abgeschlossen. “Wir sind am Beginn einer möglichen Hochwasserperiode gut vorbereitet”, so der Landeshauptmann. In Sachen Rhesi-Hochwasserschutzprojekt (Rhein, Erholung, Sicherheit), das Österreich und die Schweiz gemeinsam stemmen werden, sprach sich Wallner dafür aus, die Planungsvorgaben für das generelle Projekt bis Jahresende zu fixieren.

“Wir wissen, dass es eine jahrelange Bauzeit brauchen wird und dass dafür ein Staatsvertrag notwendig ist. Deshalb ist es mir wichtig, dass das jetzt rasch vorangetrieben wird”, sagte Wallner. Mit Rhesi soll die Abflusskapazität des Alpenrheins über die gesamte Länge der internationalen Strecke von derzeit 3.100 auf mindestens 4.300 Kubikmeter/Sekunde erhöht werden. (red/APA)

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