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Improvisation und viel Sympathie

©Beate Rhomberg
Der "HMBC" begeisterte erneut das Publikum in der Wirtschaft in Dornbirn.
HMBC in der Wirtschaft Dornbirn

Dornbirn. Bereits zum neunten Mal, und somit bei allen Konzerten, schafften es die Jungs aus dem Bregenzerwald, die Wirtschaft in Dornbirn auszuverkaufen. Es war das einzige Konzert vom „Holstuonarmusigbigbandclub“ im Februar, denn nach den vielen Auftritten der letzten Monate gönnte sich die Band eine kurze Pause, um neue Stücke einzuüben und die alten weiterzuentwickeln. Die Fans in der Wirtschaft durften sich also über eine bestens gelaunte Band mit viel Humor und ein abwechslungsreiches Programm mit einer Mischung aus eigenen und gecoverten Songs freuen.

International
Dass der HMBC mittlerweile auch international Erfolge feiert und sogar in New York gespielt hat, merkt man nicht etwa daran, dass sie nun abgehoben wirken. Ganz im Gegenteil, sie sind immer noch dieselben, verraten hat sie viel mehr, dass Johannes Bär (Tenorhorn, Tuba, Posaune, Gesang) so manchen Song statt auf Wälderisch auf Englisch ankündigte und damit nicht nur innerhalb der Band für Belustigung sorgte. Bartholomäus Natter (Trompete, Flügelhorn und Gesang) betonte aber gleichzeitig: „Es ist immer schön im Ländle zu spielen. Da können wir in unserem schönen Bregenzerwälder Dialekt reden und die Leute verstehen unsere Geschichten, die irgendwo in Oberösterreich viel zu viel Erklärung brauchen würden“, und spielte damit auf einen „Insider“ mit den VN an.

Keine Erwartungen
„Vo Mello bis ge Schoppornou“ ist längst nicht mehr das einzige Lied auf das die Fans warten.  Und Erwartungen darf man beim HMBC sowieso keine haben, denn was die Jungs auszeichnet, ist, dass jedes ihrer Konzerte anders ist und man einen Song selten zweimal in der gleichen Version hört. So wurde, nachdem Andreas Broger aus Versehen seine Blockflöte in einem Raum Backstage eingesperrt hatte, einfach mit der Klarinette improvisiert. Wo andere Bands verzweifeln würden, blühen die „Holstuonar“ erst so richtig auf. Auch „Vo Mello bis ge Schoppernou“ wurde diesmal von Philipp Lingg (Akkordeon, Gitarre, Gesang) in einer neuen und schnelleren Version angespielt. „Wer das Original hören möchte, kann schließlich auch das Radio einschalten. Dass sie nie machen, was man von ihnen erwartet, sondern immer ihr Ding durchziehen ist genau das, was die Fans an dieser sympathischen Band schätzen“, schwärmt auch Veranstalter Wolfgang Preuß nicht ohne Stolz, dass die Musiker immer wieder gerne in seine Wirtschaft kommen.

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