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Imposante vokale Huldigung an die Weihnachtszeit

Die große Künstlerschar bei „Christmas in Buchs 2013“
Die große Künstlerschar bei „Christmas in Buchs 2013“ ©Edgar Schmidt
Feldkirch-Buchs. (sch) Die schon traditionelle Veranstaltung „Christmas in Buchs“ vereinigte auch heuer drei Chöre und Solisten im Saal des OZ Flös unter dem schillernden Motto „Christmas“, das über Werke von Haydn und Puccini bis Irving Berlin und John Lennon etc. reichte.
Christmas in Buchs

Es wirkten mit: die drei Chöre Sängerbund Buchs, Männerchor Harmonie Mels (CH) und „We are Family“ (FL). Als Solisten begeisterten die deutsche Sopranistin Nicola Becht (im Fürstentum bestens bekannt) und der aus Feldkirch stammende Bariton und Chordirigent Christian Büchel, der die drei Chöre einzeln und vereint mit überschäumendem Temperament „befehligte“ und auch solistisch hervortrat. Als stets verlässlicher Pianist fungierte der Liechtensteiner Jean Lemaire. Veranstalter waren das Kulturstüdtlimühle-Team mit Susanne Büchel und die Kulturkommission Buchs.

Reich und vielseitig war die Palette der Programmnummern, die selbstredend alle einen Bezug zur baldigen Weihnachtszeit hatten. Ernst begann die Soiree mit Teilen aus  Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ und nicht weihnachtlich, doch beim Fortissimo-Ruf „Und es ward Licht“ zweifellos auch an das Licht über Bethlehem erinnernd. Christian Büchel gestaltete mit sonorer Stimme vor allem die einzelnen Schöpfungsphasen, die Tiere betreffend, sehr plastisch; und die Chöre zeigten erstmals ihre Klangschönheit und beeindruckende Homogenität. Nicola Becht, die stattliche Diva in so mancher Oper und Operette, überraschte nach Haydn mit der berühmten Mimi-Arie aus Puccinis „La Bohème“, die bittersüße Liebesgeschichte zwischen Mimi und Rodolfo spielt ja just am Weihnachtsabend…

 

Verschiedene Formationen

Nun erfreuten die zahlreichen wohlklingenden Sängerkehlen mit einer langen Kette populärer Melodien, die gegen Schluss des Konzerts auch zum Mitklatschen und Mitsingen animierten. Volkslieder aus Frankreich und Südtirol, Lieder von Verdi und Rachmaninow … Nicola Becht sang sehr innig das „Ave  Maria“ von (ungewohnt) Robert Stolz und „Mariä Wiegenlied“ von Max Reger, Christan Büchel pries das „Panis Angelicus“ von César Franck. Bei Blöcken mit teils amerikanischen Songs bzw. Gospels hatten in verschiedenen Formationen nun  alle Sängerinnen, Sänger und Solisten zu „tun“: „Wonderful World“, „Joy to the World“, „Good News“,, Jingle Bells“, „White Christmas“, „Happy Christmas“. In „This is your House“ ließ Solist Markus Erne seine markante Stimme erschallen.  Das war echter Sound von „drüben“! Und DAS Weihnachtslied aller Lieder, „Stille Nacht, heilige Nacht“,  versetzte den ganzen Saal schon am dritten Adventsonntag in echt weihnachtliche Stimmung. Christian Büchel als künstlerischem Leiter und Organisator des „Mega-Konzerts“ gebührt ehrliche Anerkennung.

 

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