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Implantologie-Symposium am LKH Feldkirch

Über 100 Experten auf dem Gebiet der Implantologie aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein haben sich am Samstag in der Aula des LKH Feldkirch zu einem Symposium eingefunden.

Eingeladen hatte Vorarlbergs einzige Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Die Methode des Zahnersatzes mit einer künstlichen Wurzelschraube aus Titan erfreut sich immer größerer Beliebtheit und erfordert ein gutes Zusammenspiel zwischen Chirurgie, Prothetik und der Zahntechnik, so die Organisatoren des Symposiums.

Seit rund 40 Jahren werden Implantate als künstliche Zahnwurzeln in der Behandlung verwendet. Mittlerweile werden im deutschsprachigen Raum jedes Jahr rund 250.000 Implantate eingesetzt – mit steigender Tendenz, teilte die Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft mit. Das Implantat ist meist eine Schraube aus Titan und wird in den Kieferknochen eingeschraubt. Dabei haben die Implantate die gleiche Funktion wie die eigenen Zahnwurzeln, da sie direkt mit dem Knochen verwachsen. Sie können z.B. Einzelkronen und Brücken tragen oder auch herausnehmbaren Zahnersatz sicher verankern.

„Die rasante Entwicklung und die Fortschritte auf dem Gebiet der Knochenregeneration, Materialforschung und von Behandlungskonzepten erfordern regelmäßige Fortbildungen. Bei komplexen Behandlungen ist eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Chirurgen, dem Zahnarzt und dem Zahntechniker eine wichtige Voraussetzung für ein optimales und zufrieden stellendes Ergebnis“, führte der Leiter der Feldkircher Abteilung, Primarius Oliver Ploder, aus. Seine Abteilung hat sich auf Operationen zur Korrektur des Knochenschwundes mit Knochenaufbauten spezialisiert. Aufgrund der großen Nachfrage wurde in Feldkirch eine Spezialambulanz für Implantologie eingerichtet, um Patienten außerhalb der regulären Ambulanzzeiten ausführlich und kompetent zu beraten.

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