AA

Impfstoff gegen Blauzungenkrankheit gefordert

Bregenz - LR Schwärzler begrüßt die Initiative des EU-Landwirtschaftsministerrats, damit Impfstoffe schneller als geplant auf den Markt kommen und bereits ab 2008 EU-weit eingesetzt werden können.

Rinder, Schafe und Ziegen sollen in Zukunft vor der Blauzungenkrankheit geschützt werden. “Der Schutz der Tiere hat Vorrang; die Forschung muss sich endlich bewegen”, so der Landesrat.

In den vergangenen Wochen hat sich die Seuche, die von Mücken übertragen wird, drastisch ausgebreitet. 2006 waren Tiere in Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich und Deutschland betroffen. Seit diesem Jahr gibt es die Seuche auch in Großbritannien. In Belgien wurden zuletzt 3.000 Schafe pro Monat infiziert. Die Niederlande beklagen “enorme” wirtschaftliche Schäden.

Auch in Österreich, vor allem in der Bodenseeregion, besteht die Möglichkeit der Ausbreitung dieser Seuche. “Derzeit sind keine Infektionen bekannt”, betont Landesrat Schwärzler. Infizierte Tiere leiden an hohem Fieber, Entzündungen und können an der Seuche auch sterben.

Impfstoffe aus London könnten die Tiere noch vor dem nächsten Sommer immun machen. Alle EU-Staaten haben signalisiert, der beschleunigten Herstellung und Zulassung zuzustimmen. “Gegen diese Seuche, welche auch auf die Globalisierung der Märkte zurückzuführen ist, muss möglichst rasch ein Impfstoff entwickelt werden, um ein Ausbreiten der Blauzungenkrankheit zu verhindern”, so Landesrat Erich Schwärzler.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Impfstoff gegen Blauzungenkrankheit gefordert
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen